Porträt von Ovid
Foto: Lucasaw · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Autor

Ovid

Römischer Dichter

Geboren
43 v. Chr., Sulmona
Gestorben
17, Tomoi
Staatsangehörigkeit
Römisches Reich
Beruf
Dichter, Schriftsteller und Mythograph
Wichtige Werke
Metamorphosen · Heroides · Ibis · Volgarized Ovid (Crusca Ms. 110) · Halieutica · De medicamine faciei · Ars amatoria · Fasti

Leben und Werk

Publius Ovidius Naso, deutsch kurz Ovid [ˀoˈviːt] (* 20. März 43 v. Chr. in Sulmo; † wohl 17 n. Chr. in Tomis), war ein antiker römischer Dichter. Er zählt in der römischen Literaturgeschichte neben Horaz und Vergil zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche. Ovid schrieb in einer Frühphase Liebesgedichte, in einer mittleren Phase Sagenzyklen und in einer Spätphase Klagelieder.

Ovids gut erhaltenes Werk übte, nachdem es in der Spätantike weniger beachtet worden war, einen immensen Einfluss auf die Dichtung, die bildende Kunst und die Musik des Mittelalters sowie des Barock aus. In der Romantik ging der Einfluss zurück, lebte im späteren 19. Jahrhundert aber wieder auf. Sein Werk hat sich in das kulturelle Gedächtnis der Nachwelt tief eingeprägt; hier ist vor allem sein Hauptwerk, die Metamorphosen, zu nennen.

Text: “Ovid”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Ovid

3 bücher