Porträt von Owen Wister
Foto: Bain News Service, publisher · Wikimedia Commons

Autor

Owen Wister

US-amerikanischer Schriftsteller

Geboren
14. Juli 1860, Germantown
Gestorben
21. Juli 1938, Kingston
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Schriftsteller, Romancier und Westernautor

Leben und Werk

Owen Wister (* 14. Juli 1860 in Germantown, Pennsylvania; † 21. Juli 1938 in Kingston, Rhode Island) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er ist einer der Mitbegründer des Wildwestromans als Genre der amerikanischen Literatur.

Leben

Wister zählte zu Philadelphias Oberschicht und war das einzige Kind des Arztes Owen Jones Wister (1825–1896) und dessen Ehefrau Sarah Butler (1835–1908). Seine Großeltern mütterlicherseits waren die Schauspielerin Fanny Kemble und Pierce Mease Butler. Seine Eltern hatten oft Gäste, so dass Wister bereits in seiner Kindheit neben Kollegen seines Vaters wie Oliver Wendell Holmes, Sr. und Louis Agassiz kennen lernte, aber auch Schriftsteller wie Ralph Waldo Emerson, Henry Wadsworth Longfellow und James Russell Lowell. Seine Mutter übersetzte neben Alfred de Musset auch Texte von anderen Romantikern und veröffentlichte gelegentlich für die Zeitschrift Atlantic Monthly.

Nach einer Vorbereitungszeit in den USA durch Hauslehrer begann Wisters Schulzeit: 1870/71 besuchte er ein Internat in Hofwyl (Schweiz) und wechselte 1871/72 nach London, wo er während seines Schuljahres bei seiner Tante, der Opernsängerin Adelaide Kemble, wohnte. 1872 konnte er zu seinen Eltern zurückkehren und besuchte in seiner Heimatstadt die Germantown Academy. Zwischen 1873 und 1878 besuchte er die Saint Paul’s School in Concord (New Hampshire). Dort entstand auch seine erste Erzählung „Down in a diving bell“, die in der Schülerzeitung veröffentlicht wurde.

1878 begann Wister ein Studium an der Harvard University mit Schwerpunkt Literatur und Musik und konnte es 1882 mit Summa cum laude abschließen. Während seines Studiums in Harvard befreundete er sich u. a. Theodore Roosevelt. Wister war dort auch Mitglied der Honor Society „Phi Beta Kappa“, für die er verschiedentlich Texte für kleine Bühnenshows verfasste und diese in der studentischen Satirezeitschrift The Harvard Lampoon veröffentlichte.

Text: “Owen Wister”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Owen Wister

13 bücher