Autor
Paul Hensel
Deutscher Philosoph, Sozialwissenschaftler und Volkswirt
- Geboren
- 17. Mai 1860, Königsberg
- Gestorben
- 8. November 1930, Erlangen
- Staatsangehörigkeit
- Deutschland
- Beruf
- Wirtschaftswissenschaftler, Philosoph und Hochschullehrer
Leben und Werk
Paul Hugo Wilhelm Hensel (* 17. Mai 1860 in Groß-Barthen bei Königsberg i.Pr (Ostpreußen); † 11. November 1930 in Erlangen) war ein deutscher Philosoph, Sohn des Gutsbesitzers und Unternehmers Sebastian Hensel, Bruder des Mathematikers Kurt Hensel und der Schriftstellerin Lili (Elisabeth) du Bois-Reymond, geb. Hensel. Er war ein Enkel der Komponistin Fanny Hensel und des Malers Wilhelm Hensel und Nachkomme des Unternehmers und Philosophen Moses Mendelssohn.
Leben und Wirken
Paul Hensel wurde 1885 nach einem Studium der Philosophie, Geschichte und klassischen Philologie in Freiburg promoviert. 1888 habilitierte er sich bei Wilhelm Windelband in Straßburg. 1895 wurde er zum außerordentlichen Professor in Straßburg ernannt. Seit 1898 war er als außerordentlicher Professor in Heidelberg tätig. 1902 wurde er als ordentlicher Professor für systematische Philosophie nach Erlangen berufen, wo er bis 1928 lehrte.
Hensel war mit Max Weber befreundet, mit dem er 1904 zum Gelehrtenkongreß anlässlich der Weltausstellung in St. Louis reiste. 1911 reiste er erneut in die Vereinigten Staaten und besuchte Boston und die Harvard University. Er war 1915 Doktorvater von Hans Reichenbach, der bei ihm mit einer Arbeit über Wahrscheinlichkeitstheorie promovierte.
Neben der akademischen Lehre widmete sich Hensel auch der Erwachsenen- und Arbeiterbildung. So hielt er erfolgreiche Vortragsreihen in Nürnberg und Fürth. 1922 war er Mitgründer der Ortsgruppe Erlangen-Nürnberg-Fürth der Kant-Gesellschaft, der er seit 1925 vorstand. In Erlangen wurde Hensel der „Sokrates von Erlangen“ genannt.
Text: “Paul Hensel (Philosoph)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Paul Hensel
1 buch

