Porträt von Paul Sébillot
Foto: Walden69 16:55, 2 April 2006 · Wikimedia Commons

Autor

Paul Sébillot

Französischer Erzählforscher, Maler und Schriftsteller

Geboren
6. Februar 1843, Matignon
Gestorben
23. April 1918, Paris
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Maler, Schriftsteller, Volkskundler, Kinderbuchautor und Ethnologe
Strömung
Schule von Pont-Aven
Wichtige Werke
Littérature orale de la Haute-Bretagne · Contes de terre et de mer

Leben und Werk

Paul Sébillot (* 6. Februar 1843 in Matignon, Côtes-d’Armor; † 23. April 1918 in Paris) war ein französischer Erzählforscher, Maler und Schriftsteller.

Leben

Sébillot studierte als Sohn einer liberalen Arztfamilie zunächst Rechtswissenschaften in Rennes, ab 1863 neben Rechtswissenschaften auch Malerei in Paris. In den 1870er Jahren nahm er erstmals an bedeutenden (auch internationalen) Ausstellungen teil. 1875 publizierte er die Broschüre La République, c'est la tranquillité mit einer Auflage von 60.000 Exemplaren. Zwischen 1889 und 1892 hatte er hohe Posten im Ministerium für Technik, Verkehr und Bergbau (Ministère des Travaux public) inne.

Schriften

Coutumes populaires de la Haute-Bretagne. Paris 1886 (Les littératures populaires de toutes les nations; 22).

Le folklore de France. Paris 1904–1906.

Märchen

Eselshaus oder Eselchenhaut – Peau d’ânette (vgl. Allerleirauh und Die drei Spinnerinnen); (Haute-Bretagne)

Das Zaubergeweih – (vgl. Die Geschichte von dem kleinen Muck); (Haute-Bretagne)

Die Schäferin der Fluren – (vgl. Die Froschkönigin); (Haute-Bretagne);

Die armen Seelen – Les âmes en peine (vgl. Schneewittchen); (Auvergne);

Die sieben Brüder – Les sept frères et leur soeur (vgl. Die sieben Raben); (Gascogne und Pyrenäen)

Die verzauberten Strümpfe – Les bas enchantés (vgl. Schneewittchen) (Haute-Bretagne)

Die schmutzige Schäferin – (vgl. Die Gänsehirtin am Brunnen)

Text: “Paul Sébillot”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Paul Sébillot

2 bücher