Autor
Peter Christen Asbjørnsen
Norwegischer Schriftsteller, Forstmeister, Wissenschaftler und Sammler norwegischer Märchen (1812–1885)
- Geboren
- 15. Januar 1812, Christiania
- Gestorben
- 6. Januar 1885, Christiania
- Staatsangehörigkeit
- Norwegen
- Beruf
- Schriftsteller, Meeresbiologe, Kinderbuchautor, Förster und Märchensammler
Leben und Werk
Peter Christen Asbjørnsen (* 15. Januar 1812 in Kristiania; † 6. Januar 1885 ebenda) war ein norwegischer Schriftsteller, Förster, Wissenschaftler und Sammler norwegischer Märchen.
Leben
Asbjørnsen wurde zwar in Kristiania geboren, seine Wurzeln lagen aber in Gudbrandsdalen, einer Gegend mit reicher volkstümlicher Tradition. Als Student lernte er Jørgen Moe kennen, mit dem gemeinsam er ganz Norwegen bereiste und Volkserzählungen sammelte und aufzeichnete. Sie veröffentlichten diese ab 1841. Angeregt durch Jacob Grimm, versuchten sie, das Gehörte möglichst originalgetreu wiederzugeben, wodurch sie sich Verdienste um die norwegische Sprache erwarben. Die Veröffentlichungen von Asbjørnsens Sammlungen fanden weite Verbreitung und stärkten das norwegische Nationalbewusstsein. Doch dann beendete Asbjørnsen diese Tätigkeit und arbeitete von 1858 bis 1876 als Forstmeister. Daneben verfasste er zahlreiche naturwissenschaftliche Arbeiten.
Sein Porträt zierte von 1997 bis 2019 den norwegischen 50-Kronen-Geldschein.
Verfilmungen
Der Eisbärkönig bzw. Kvitebjørn kong Valemon Norwegen/Schweden/Deutschland 1991 nach dem Märchen Eisbärkönig Valemon aus der Sammlung von Peter Christen Asbjørnsen und dem Märchen Östlich von der Sonne und westlich vom Mond von Peter Christen Asbjørnsen und Jørgen Engebretsen Moe. Der Film war unter der Regie von Ola Solum mit Maria Bonnevie als Prinzessin.
Bilder
Wichtige Märchenbilder zu den norwegischen Sammlungen von Asbjørnsen beziehungsweise Asbjørnsen und Jørgen Engebretsen Moe schufen Kay Nielsen, Theodor Kittelsen und Gerhard Munthe.
Text: “Peter Christen Asbjørnsen”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

