Porträt von Peter Guthrie Tait
Foto: George Reid · Wikimedia Commons

Autor

Peter Guthrie Tait

Schottischer mathematischer Physiker (1831–1901)

Geboren
28. April 1831, Dalkeith
Gestorben
4. Juli 1901, Edinburgh
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Mathematiker und Physiker
Wichtige Werke
Knotentheorie · Tait conjectures · Taitsche Gleichung · Ménage problem · Snark (Graphentheorie) · Tait–Kneser theorem · Tait-Bryan Winkel · Treatise on Natural Philosophy

Leben und Werk

Peter Guthrie Tait (* 28. April 1831 in Dalkeith, Midlothian, Schottland; † 4. Juli 1901 in Edinburgh) war ein schottischer Physiker.

Leben und Wirken

Tait war der einzige Sohn der drei Kinder von John Tait († um 1840) und dessen Frau Mary Ronaldson. Nach dem Tod seines Vaters wuchs er in Edinburgh bei seinem Onkel John Ronaldson auf, einem für die Wissenschaften begeisterten Banker. 1841 trat er in die Edinburgh Academy ein, die gleichzeitig James Clerk Maxwell eine Klasse über ihm besuchte. Tait war ein sehr guter Schüler, sowohl in den klassischen Sprachen als auch in Mathematik, wo er 1846 noch vor Maxwell einen Schulpreis bekam (im darauf folgenden Jahr siegte Maxwell). 1847 besuchte er gemeinsam mit Maxwell die Universität von Edinburgh, wechselte aber 1848 nach Cambridge, wo er 1852 Senior Wrangler in den Tripos wurde. Im selben Jahr gewann er den Smith-Preis.

Tait wurde Fellow des Peterhouse an der Universität Cambridge und begann ein Buch über Dynamik zu schreiben, das 1856 erschien. 1854 wurde er Professor für Mathematik am Queens College in Belfast. Dort begann sein Interesse für Quaternionen, über die er eine Korrespondenz mit deren Erfinder William Rowan Hamilton begann, mit dem er sich auch befreundete. In der Folge wurde Tait in zahlreichen Aufsätzen und einigen Büchern zu einem einflussreichen Befürworter der Anwendung der Theorie der Quaternionen in der Physik. Später lag er deswegen im Streit mit Oliver Heaviside und Josiah Willard Gibbs, beide Befürworter des heute allgemein gebräuchlichen Vektorkonzepts. Von Tait stammt die heutige Form des Nabla-Symbols als ein auf den Kopf gestelltes Delta.

Text: “Peter Guthrie Tait”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Peter Guthrie Tait

1 buch