Autor
Phillips Brooks
US-amerikanischer Geistlicher, Bischof der Episkopalkirche
- Geboren
- 13. Dezember 1835, Boston
- Gestorben
- 23. Januar 1893, Boston
- Staatsangehörigkeit
- Vereinigte Staaten
- Beruf
- Schriftsteller, Kirchenlieddichter, anglikanischer Priester, Theologe und Bischof
Leben und Werk
Phillips Brooks (* 13. Dezember 1835 in Boston, Massachusetts; † 23. Januar 1893) war ein US-amerikanischer Bischof der Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika.
Priester in Boston und Bischof
Brooks stammte väterlicherseits von dem Puritaner John Cotton ab und war mütterlicherseits ein Urenkel von Samuel Phillips, Jr., dem Begründer der Phillips Academy in Andover.
Nach dem Schulbesuch studierte er zunächst an der Harvard University und anschließend von 1855 bis 1859 am Predigerseminar in Alexandria. Nach seiner Ordination zum Priester wurde er 1859 zunächst Rektor der Church of the Advent in Philadelphia, ehe er 1862 Pfarrer an der dortigen Church of the Holy Trinity wurde.
1869 wurde er zum Rektor der Trinity Church in Boston berufen. Während dieser Zeit wurde 1873 ein Neubau durch den Architekten Henry Hobson Richardson sowie die Glasmaler William Morris und Edward Burne-Jones fertiggestellt. Er verfolgte die Aktivitäten des Abolitionisten John Brown. In seiner Funktion als Kirchenrektor fiel Brooks insbesondere durch seine Ansichten zur Befreiung der Sklaven und der Theologie der Low Church auf; er predigte auch auf den Kanzeln anderer protestantischen Gemeinden. 1878 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.
Brooks lehnte zahlreiche andere ihm angebotene Stellungen wie 1881 eine Professur für Ethik an der Harvard University sowie das Amt des Weihbischofs der Episcopal Diocese of Pennsylvania ab, in das er 1886 gewählt wurde. Stattdessen zog er es vor in der Gemeinde der Trinity Church zu bleiben, um sich dort für Verkündigung des Glaubens, insbesondere am junge Menschen, einzusetzen. Er hielt vereinzelte Lehrveranstaltungen zur Homiletik auf Einladung der Yale Divinity School.
Text: “Phillips Brooks”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Phillips Brooks
1 buch

