Porträt von Raymond Radiguet
Foto: Man Ray · Wikimedia Commons

Autor

Raymond Radiguet

Französischer Schriftsteller, Dichter und Journalist

Geboren
18. Juni 1903, Saint-Maur-des-Fossés
Gestorben
12. Dezember 1923, Rue Piccini
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Schriftsteller, Journalist, Dichter, Romancier und Dramatiker
Wichtige Werke
Den Teufel im Leib · Der Ball des Comte d’Orgel

Leben und Werk

Raymond Radiguet (* 18. Juni 1903 in Saint-Maur-des-Fossés; † 12. Dezember 1923 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Dichter und Journalist. Er betätigte sich unter anderem als Librettist und Dramatiker.

Leben

Raymond Radiguet, Sohn des Zeichners Maurice Radiguet, war der Älteste von sieben Geschwistern. Nach dem Besuch der Grundschule besuchte er das renommierte Pariser Lycée Charlemagne. Er war ein mittelmäßiger Schüler, las aber mit Begeisterung die französischen Werke des 17. und 18. Jahrhunderts (insbesondere Die Prinzessin von Clèves von Madame de Lafayette), später Stendhal, Proust und die Gedichte von Verlaine, Mallarmé, Rimbaud und Lautréamont.

Als Fünfzehnjähriger brach er die Schule ab, um sich dem Journalismus zu widmen. Er schloss Freundschaft mit den Schriftstellern und Dichtern André Salmon, Max Jacob, Pierre Reverdy und seinem späteren Verleger François Bernouard, machte die Bekanntschaft der Maler Juan Gris, Picasso und Modigliani und verkehrte mit jungen Komponisten wie Milhaud, Georges Auric, Francis Poulenc und Arthur Honegger. Unter dem Pseudonym „Rajiky“ schrieb er mehrere Märchen in der noch jungen Zeitung Canard enchaîné.

1918 lernte er Jean Cocteau kennen, der sein Talent erkannte, ihn ermutigte und förderte, und ihm half, seine Gedichte in Avantgarde-Revuen wie Sic und Littérature herauszugeben. Im Mai 1920 gründeten die beiden inzwischen unzertrennlichen Freunde die Revue Le Coq, für die sie unter anderen den Komponisten Georges Auric, den Maler Roger de la Fresnaye, den Schriftsteller Paul Morand und den rumänischen Dadaisten Tristan Tzara als Mitarbeiter gewannen.

Text: “Raymond Radiguet”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Raymond Radiguet

1 buch