Autor
Robert Fulton
US-amerikanischer Ingenieur
- Geboren
- 14. November 1765, Little Britain Township
- Gestorben
- 24. Februar 1815, New York City
- Staatsangehörigkeit
- Vereinigte Staaten
- Beruf
- Ingenieur, Erfinder, Maler, Wissenschaftler und Techniker
Leben und Werk
Robert Fulton (* 14. November 1765 in Little Britain, Lancaster County, Province of Pennsylvania; † 24. Februar 1815 in New York) war ein US-amerikanischer Ingenieur; er baute die ersten brauchbaren Dampfschiffe und das U-Boot Nautilus.
Leben und Werk
Robert Fulton ist heute vor allem als Erfinder und Dampfschiffunternehmer bekannt. Ursprünglich war er jedoch Maler von Ölporträts und Miniaturen. Er verbrachte seine Jugend in Lancaster, Pennsylvania. Zwischen 1779 und 1782 absolvierte er eine Lehre beim britischen Juwelier Jeremiah Andrews in Philadelphia. In dessen Werkstatt malte er Porträts und fertigte Haararbeiten an. Im Verzeichnis von Philadelphia wurde Fulton 1785 als Miniaturmaler und Haarschmuckhersteller aufgeführt. Von Ende 1786 bis Anfang 1787 arbeitete er in Petersburg, Virginia, kehrte dann nach Philadelphia zurück und ging 1787 nach London, um Kunst zu studieren. In London war Benjamin West (1738–1820), ein ehemaliger Einwohner von Lancaster, sein Mentor. Nach einer Reise durch Frankreich wurde Fulton der Hausmaler des wohlhabenden und eitlen Viscount William Courtenay in dessen Schloss in Devonshire. Eine Zeit lang lebte er in Frankreich und England und führte eine Beziehung mit dem Amerikaner Joel Barlow, einem Dichter, Geschäftsmann und Diplomaten, und dessen Frau Ruth, die von manchen als Ménage à trois bezeichnet wurde.
Um 1792 begann Fulton, sich seiner wissenschaftlichen Karriere zu widmen, und avancierte bald zu einem bedeutenden und innovativen Ingenieur. 1806 kehrte er als wohlhabender Mann in die Vereinigten Staaten zurück und gründete in New York City in Zusammenarbeit mit Robert R. Livingston den ersten kommerziellen Dampfschiffdienst. 1808 heiratete Fulton Harriet Livingston, die Cousine von Robert R. Livingston und Erbin sowie Amateurmalerin, mit der er vier Kinder hatte. Fulton malte weiterhin Selbstporträts, Ölporträts und Miniaturen von Freunden. Als überzeugter Verfechter der pädagogischen Bedeutung der Bildenden Künste in einer wachsenden Nation verlieh er seine Kunstsammlung an die Pennsylvania Academy of the Fine Arts. Kurz vor seinem Tod wurde er Direktor der American Academy of the Fine Arts in New York City. Seine Witwe übergab die Leihgabe nach seinem Tod an diese Institution.
Text: “Robert Fulton (Ingenieur)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Robert Fulton
1 buch

