Autor
Robert Hohlbaum
Österreichischer Bibliothekar, Romanautor und Dramatiker
- Geboren
- 28. August 1886, Krnov
- Gestorben
- 4. Februar 1955, Graz
- Staatsangehörigkeit
- Deutschland, Österreich und Österreich-Ungarn
- Beruf
- Bibliothekar, Schriftsteller, Prosaist und Dichter
Leben und Werk
Robert Hohlbaum (* 28. August 1886 in Jägerndorf, Österreich-Ungarn; † 4. Februar 1955 in Graz) war ein österreichischer Bibliothekar und Schriftsteller. Er war aktiver Unterstützer der Kulturpolitik des nationalsozialistischen Dritten Reiches.
Biographie
Der Sudetendeutsche Robert Hohlbaum war ein Bruder des Chirurgen Josef Hohlbaum und Sohn des Industriellen Alois Hohlbaum (1854–1906) und dessen Frau Clothilde, geborene Micklitz.
Hohlbaum ging in Jägerndorf und Troppau zur Schule und studierte im Anschluss an der Universität Graz und an der Universität Wien erst ein Semester Rechtswissenschaften, dann Germanistik und Geschichte. In Wien wurde er 1910 mit der Dissertation Die Marienburg im Drama zum Dr. phil. promoviert. Während seines Studiums wurde er 1905 Mitglied der Burschenschaft Stiria Graz. 1923 wurde er Mitglied der Burschenschaft Carolina Prag, 1937 der Burschenschaft Germania Leoben zu München, 1949 der Burschenschaft Leder Leoben und 1952 der Burschenschaft Silesia Wien. Er war Ehrenmitglied der Sängerschaft Arion Leipzig und der Sängerschaft Ghibellinia Barden Wien.
Seine berufliche Tätigkeit als Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Wien gab ihm neben seinen schriftstellerischen Niederschriften eine ausreichende materielle Absicherung; außerdem war er als Autor für die Wochenschrift Die Muskete tätig. In dieser Zeit entstand seine Freundschaft zu Mirko Jelusich und Rudolf Hans Bartsch. Hohlbaum war auch Feuilletonist und kurzzeitig Schriftleiter bei der Zeitschrift Wiener Mittag.
Text: “Robert Hohlbaum”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Robert Hohlbaum
1 buch

