Autor
Rodolphe Töpffer
Schweizer Lehrer und Zeichner, Vorreiter der Comics (1799–1846)
- Geboren
- 31. Januar 1799, Genf
- Gestorben
- 8. Juni 1846, Genf
- Staatsangehörigkeit
- Frankreich, Republik Genf und Schweiz
- Beruf
- Schriftsteller, Maler, Comickünstler, Politiker und Lehrer
Leben und Werk
Rodolphe Töpffer, auch Toepffer geschrieben (* 31. Januar 1799 in Genf; † 8. Juni 1846 in Genf) war ein französischsprachiger Schweizer Zeichner und Novellist. Er ist vor allem für seine Bildergeschichten bekannt, die als Vorreiter der Comics gelten.
Leben
Rodolphe Töpffer war der Sohn des Malers Wolfgang Adam Töpffer, dessen Vater (Georges-Christophe Töpffer) aus Deutschland emigriert war.
Seinen ursprünglichen Wunsch, Maler zu werden, musste Töpffer wegen eines Augenleidens aufgeben. Stattdessen fing er 1820 an Latein und Griechisch in einer Privatschule zu unterrichten. Er heiratete 1823 Anne-Marie Moulinié (1801–1857), mit der er vier Kinder hatte: Adèle (1827–1910), François (1830–1870), Charles (1832–1905), Esther (1839–1909).
Dank der Mitgift seiner Frau eröffnete er 1825 ein Knabenpensionat in Genf. Inspiriert von den Ideen von Jean-Jacques Rousseau organisierte er Ausflüge und bald auch grössere Studienreisen mit seinen Schülern. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts reisten sie meist zu Fuss in der Schweiz, in Italien und im benachbarten Frankreich. Diese Reisen sind in den Voyages en zig-zag beschrieben. 1832 erhielt er den Lehrstuhl für Rhetorik und Literatur an der Genfer Akademie (Vorgängerin der Genfer Universität).
Ab 1834 war er konservatives Mitglied des Parlaments des Kantons Genf. Er kämpfte gegen das liberale Bürgertum und den Volkstribun James Fazy (in Histoire d’Albert karikiert), die mit der Revolution von 1842–1846 das alte Patriziersystem im Kanton Genf definitiv abschafften.
Text: “Rodolphe Töpffer”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Rodolphe Töpffer
1 buch

