Porträt von Rosa Newmarch
Foto: Photographer: Klary · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Autor

Rosa Newmarch

Englische Musikschriftstellerin

Geboren
18. Dezember 1857, Leamington Spa
Gestorben
9. April 1940, Worthing
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Schriftstellerin, Musikkritikerin und Musikschriftstellerin

Leben und Werk

Rosa Harriet Newmarch (* 18. Dezember 1857 in Leamington Spa; † 9. April 1940 in Worthing) war eine englische Musikschriftstellerin.

Leben und Werk

Rosa Newmarch, geb. Jeaffreson, war Tochter eines Arztes und Enkelin des Dramatikers James Kenney. 1883 heiratete sie Henry Charles Newmarch. Ab 1897 reiste sie mehrfach – zuletzt 1915 – nach Russland und arbeitete in der Kaiserlichen Bibliothek von St. Petersburg unter Betreuung von Wladimir Stassow. Mit Vorträgen, Abhandlungen und Monographien über russische Musik und Kunst förderte sie entsprechendes Interesse in ihrem Heimatland. Zur 2., 3. und 4. Auflage des Grove Dictionary of Music and Musicians steuerte Rosa Newmarch mehrere Artikel über russische Komponisten bei. Von 1908 bis 1927 verfasste sie die Programme für Konzerte in der Londoner Queen’s Hall.

Rosa Newmarch übertrug russische Opernlibretti ins Englische und schrieb zudem eigene Gedichte, von denen Edward Elgar mehrere vertonte („Death on the Hills“ op. 72, Two part-songs op. 73). Nachdem aus politischen Gründen keine Russlandreisen mehr möglich waren, befasste sie sich insbesondere mit tschechischer Musik. Leoš Janáček reiste auf ihre Einladung hin 1926 nach England und widmete ihr seine Sinfonietta. Außerdem pflegte sie eine jahrzehntelange Freundschaft mit Jean Sibelius.

Text: “Rosa Newmarch”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Rosa Newmarch

1 buch