Porträt von Rudolf Erich Raspe
Foto: James Tassie · Wikimedia Commons

Autor

Rudolf Erich Raspe

Deutscher Bibliothekar, Schriftsteller und Universalgelehrter

Geboren
März 1736, Hannover
Gestorben
1. November 1794, Killarney
Staatsangehörigkeit
Heiliges Römisches Reich
Beruf
Kurator, Chemiker, Linguist, Übersetzer und Bibliothekar

Leben und Werk

Rudolf Erich Raspe oder Rudolph Erich Raspe (* März 1736 in Hannover, getauft am 28. März 1736 ebenda; † 16. November 1794 in Muckross bei Killarney, Grafschaft Kerry, Königreich Irland) war ein deutscher Bibliothekar, Schriftsteller, Übersetzer, Rezensent und Herausgeber sowie insbesondere auf den Gebieten der Altertums-, Kunst- und Geschichtswissenschaft, Geologie und Mineralogie tätiger Universalgelehrter in der Zeit der Aufklärung. Bekannt wurde er ab 1785 vor allem mit seinen satirischen und damals durchaus politischen Münchhausen-Geschichten Baron Munchausen’s Narrative of his Marvellous Travels and Campaigns in Russia.

Abstammung, Jugend und Studium

Rudolf Erich Raspe war der am 28. März 1736 geborene Sohn des sich auch als Mineralien- und Fossiliensammler betätigenden hannoveranischen Bergbaubeamten (Erster Buchhalter am Königlichen Berghandlungscomptoir) Christian Theophil(us) Raspe (* 1700, getauft am 12. September in Glaucha als Sohn des Schkeuditzer Bürgermeisters Theophil Raspe; † als Witwer am 10. März 1781), der am 5. Juli 1710 ins Waisenhaus der Franckeschen Stiftung in Halle aufgenommen worden war, und dessen aus preußischem Landadel stammender Gemahlin Louise oder Luise Catharina von Einem (* 20. Oktober 1715, Tochter des Sessener Bürgermeisters Viet Erich von Einem), die dieser am 16. Juni 1733 geheiratet hatte. Rudolf Erich Raspe hatte einen jung verstorbenen Bruder (Johann Christian, getauft am 31. Januar 1739, gestorben am 17. Mai 1741) sowie zwei Schwestern namens Dorothea Friederica (getauft am 11. Juli 1741; verheiratet mit Conrad Eberhard Wiedemann, Schwiegermutter von Louise Michaelis, der mit Rudolf Wiedemann verheirateten Schwester von Caroline Schelling, gestorben 1804) und Catharina Maria Sophia (getauft am 29. August 1734; gestorben 1802), von denen die letztere am 28. Mai 1765 Otto Johann Völger, Amtsvogt in Uetze heiratete. Mit seiner Familie verbrachte er seine Jugend in Clausthal und Goslar. In dieser Bergbauregion im Harz eignete er sich erste, später in England für ihn sehr nützliche Kenntnisse über das Bergwerkswesen an.

Text: “Rudolf Erich Raspe”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Rudolf Erich Raspe

3 bücher