Porträt von S. Laing
Foto: Pieter Van Havermaet · Wikimedia Commons

Autor

S. Laing

Britische Politikerin

Geboren
12. Dezember 1812, Edinburgh
Gestorben
6. August 1897, Sydenham
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Sachbuchautor, Politiker, Geschäftsmann, Schriftsteller und Barrister

Leben und Werk

Samuel Laing, DL (* 12. Dezember 1812 in Edinburgh; † 6. August 1897 in Sydenham) war ein britischer Politiker, Eisenbahnadministrator und Sachbuchautor.

Leben

Laing wurde 1812 als ältester Sohn des Schriftstellers und Politikers Samuel Laing und dessen Ehefrau Agnes in Edinburgh geboren. Er ist damit Neffe des Historikers und Schriftstellers Malcolm Laing. Er besuchte eine Privatschule im englischen Houghton-le-Spring und studierte dann Rechtswissenschaften am St John’s College in Cambridge. Nach seinem Bachelorabschluss 1832 schloss sich Laing der Anwaltskammer Lincoln’s Inn an. Nachdem er 1835 seinen Masterabschluss erworben hatte, erhielt er 1937 seine Zulassung als Anwalt.

1841 heiratete Laing seine Ehefrau Mary. Zwischen 1842 und 1846 war er im Fachbereich „Eisenbahn“ des Handelsausschusses tätig. 1845 war er außerdem Mitglied der Bahnkommission. Zweimal, zunächst zwischen 1848 und 1855, dann zwischen 1867 und 1894, war Laing Vorsitzender der London, Brighton and South Coast Railway. Des Weiteren gehörte Laing zu den neun Geschäftsleuten, welche die Crystal Palace Company gründeten und den Crystal Palace aufkauften. Laing saß der Gesellschaft vor. Außerdem war er Vorsitzender der General Credit and Finance Company sowie stellvertretender Vorsitzender der Great Eastern Railway. Laing verstarb 1897 in seinem Wohnhaus im Londoner Stadtteil Sydenham.

Politischer Werdegang

Bei den Unterhauswahlen 1852 kandidierte Laing für die Liberal Party im Wahlkreis Wick Burghs. Er errang das Mandat und zog in der Folge erstmals in das britische Unterhaus ein. Bei den folgenden Wahlen 1857 verlor Laing sein Mandat, um es dann bei den Wahlen 1859 wiederzuerlangen. Zwischen 1859 und 1860 bekleidete Laing die Position des Staatssekretärs für Finanzen. 1860 wurde er dann zum Finanzminister für die Kolonie Indien ernannt und gab sein Mandat für Wick Burghs zurück. Nach seiner Rückkehr ins Vereinigte Königreich trat er bei den folgenden Unterhauswahlen 1865 wieder für Wick Burghs an und errang das Mandat ein weiteres Mal. Bei den Unterhauswahlen 1868 unterlag Laing seinem Kontrahenten George Loch und schied zunächst aus dem Unterhaus aus.

Text: “Samuel Laing (Politiker)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von S. Laing

3 bücher