Porträt von S. S. Van Dine
Foto: Los Angeles Times · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Autor

S. S. Van Dine

US-amerikanischer Schriftsteller und Kunstkritiker

Geboren
15. Oktober 1888, Charlottesville
Gestorben
11. April 1939, New York City
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Schriftsteller, Drehbuchautor, Romancier, Journalist und Literaturkritiker

Leben und Werk

S. S. Van Dine (* 15. Oktober 1888 in Charlottesville, Virginia; † 11. April 1939 in New York; eigentlich Willard Huntington Wright) war ein amerikanischer Schriftsteller und Kunstkritiker.

Er schuf den fiktiven Detektiv Philo Vance. Diese Figur erschien zum ersten Mal in den 1920er Jahren in Büchern, und danach in Radiosendungen. Heute sind Van Dine und Vance etwas in Vergessenheit geraten.

Leben

Wrights Eltern waren Archibald Davenport Wright und Annie Van Vranken Wright, die aus alten, angesehenen amerikanischen Familien stammten. Willard besuchte das St. Vincent College, das Pomona College und Harvard. Er studierte auch Kunst in München und Paris; nach dieser Lehrzeit bekam er eine Stelle als Literatur- und Kunstkritiker bei der Los Angeles Times. Der literarische Naturalismus prägte Wrights Karriere in den frühen Jahren (ca. 1910–1919). Er schrieb einen Roman und einige Kurzgeschichten. Als Redakteur einer Zeitschrift, The Smart Set, veröffentlichte er ähnliche Stücke von anderen Autoren.

1907 heiratete er Katherine Belle Boynton aus Seattle, Washington. Im Oktober 1930 heiratete er zum zweiten Mal, Eleanor Rulapuagh. Sie war eine Porträtkünstlerin mit dem Künstlernamen Claire De Lisle.

Wright gab die Zeitschrift The Smart Set (1912–1914) heraus, die in New York veröffentlicht wurde. Er schrieb auch als Journalist und Kritiker weiter, bis er sich 1923 überarbeitete und erkrankte. Wegen einer unspezifizierten Herzkrankheit befahl Wrights Arzt ihm, im Bett zu bleiben. Heute weiß man, dass diese Behandlung falsch war. Dieser Zustand dauerte länger als zwei Jahre und war für Wright eine große seelische Belastung. Er begann tausende Bände von Detektivgeschichten zu sammeln. 1926 veröffentlichte er den ersten Roman unter dem Pseudonym S.S. Van Dine, The Benson Murder Case. Wright nahm sein Pseudonym aus zwei Quellen: die erste davon war ein alter Familienname, „Van Dyne“; die zweite war die englische Abkürzung für Dampfschiffe, „Steam Ship“.

Text: “S. S. Van Dine”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von S. S. Van Dine

5 bücher