Porträt von Salvatore Farina
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Autor

Salvatore Farina

Italienischer Schriftsteller, Jurist und Redakteur

Geboren
10. Januar 1846, Sorso
Gestorben
15. Dezember 1918, Mailand
Staatsangehörigkeit
Königreich Italien
Beruf
Schriftsteller und Journalist

Leben und Werk

Salvatore Farina (* 10. Januar 1846 in Sorso, Sardinien; † 15. Dezember 1918 in Mailand) war ein italienischer Schriftsteller, Jurist und Redakteur, dessen Romane, Novellen und Dramen das bürgerliche Italien des 19. Jahrhunderts mit oft autobiographischen Anklängen humorvoll schilderten. Auch in Skandinavien und vor allem im deutschsprachigen Raum erreichte er eine große Leserschaft. Farinas sehr eigener, manchmal wehmütiger Humor wurde oft mit dem von Charles Dickens verglichen. Er wurde bis 1914 dreimal vergeblich für den Nobelpreis für Literatur nominiert.

Leben

Farinas Vater Agostino war Beamter, seine Mutter Chiara Oggiano, die aus einer wohlhabenden Familie aus Sarso stammte, starb, als er elf Jahre alt war. Seine fünf Geschwister starben bereits als Kinder. Salvatore war das jüngste von sechs Kindern gewesen. Als Salvatore noch im Knabenalter war, wurde sein Vater „an den Appellhof von Piemont“ versetzt, der Sohn besuchte, wie Farinas Freundin und Biographin Anna Spier weiter berichtet, „in Casale Monserrato das Lyceum, studierte während vier Jahren in Pavia und Turin die Rechte und promovierte im Jahre 1868. Kaum einen Monat im Besitz der Doktorwürde, heiratete er eine Witwe mit einem Kinde und genoss dreizehn Jahre das Eheglück eines Placidi“. [Rechtsanwalt Placidi ist der Ich-Erzähler in Farinas Roman Mein Sohn.]

Mit seiner Frau, Cristina Sartoris, zog er nach Mailand, von Anfang an fest entschlossen, die Juristerei aufzugeben und, wie er in seiner Autobiographie schrieb, nur noch „Dichter und Vater“ zu sein. Tatsächlich war es eine sehr glückliche Ehe, der drei weitere Kinder beschieden waren, ein Sohn, autobiographische Hauptfigur von Farinas 1882 erschienenen Roman Mein Sohn, und zwei Töchter. Seine Frau, die seine literarischen, musikalischen und ästhetischen Interessen geteilt hatte, starb 1882, Farina blieb zeitlebens „im wahrhaften Sinn ein trauernder Witwer“ (Anna Spier).

Text: “Salvatore Farina”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Salvatore Farina

14 bücher