Autor
Santo Inácio de Loyola
Gründer der später auch als Jesuitenorden bezeichneten Gesellschaft Jesu
- Geboren
- 23. Oktober 1491, Oratory of the Holy House of Loyola
- Gestorben
- 31. Juli 1556, Camere di San Ignazio
- Staatsangehörigkeit
- Kastilien und Spanien
- Beruf
- Katholischer Priester des Römischen Ritus, Soldat, Ordensgründer und katholischer Theologe
- Wichtige Werke
- Exerzitien
Leben und Werk
Ignatius von Loyola SJ (mittelalterlich-spanisch Íñigo López de Loyola, später Umbenennung in Ignacio de Loyola; * 1491 auf Schloss Loyola, Baskenland, Königreich Kastilien; † 31. Juli 1556 in Rom) war Mitbegründer der später als Jesuitenorden bekannten Gesellschaft Jesu (lateinisch Societas Jesu, SJ). Ignatius von Loyola wurde im Jahr 1622 heiliggesprochen.
Leben und Wirken
Die Stationen seines Lebens schildert Ignatius von Loyola im so genannten Bericht des Pilgers, einer geistlichen Autobiographie, in der er den Weg beschreibt, den Gott ihn geführt habe:
López de Loyola stammte aus einem baskischen Adelsgeschlecht aus dem Königreich Navarra. Er war der jüngste Sohn von Don Beltrán Yáñez de Oñez y Loyola und dessen Ehefrau, Marina Sáez de Licona y Balda. Er war das jüngste Kind von dreizehn Geschwistern. Seine Mutter starb nach seiner Geburt, und er wurde von María de Garín, der Frau eines Schmiedes, aufgezogen. Durch den Tod seines Vaters am 23. Oktober 1507 wurde er Vollwaise. Bis zu diesem Zeitpunkt diente er als Page des Adligen Juan Velázquez de Cuéllar (um 1460–1517) in Arévalo bei Ávila. Als am 12. August 1517 sein Dienstherr starb, schloss er sich dem Militär an und diente unter Antonio Manrique de Lara, dem Herzog von Nájera und Vizekönig von Navarra.
Im Ersten Krieg Karls V. gegen Franz I. wurde Loyola am 20. Mai 1521 bei der Verteidigung Pamplonas gegen französische Truppen von einer Kanonenkugel am Bein schwer verwundet. Wie er in seiner Autobiographie berichtet, las er auf dem Krankenlager statt der bevorzugten Ritterromane eine Sammlung von Heiligenlegenden sowie eine Lebensbeschreibung Christi und kam so dazu, über seine Lebensweise nachzudenken. Während seiner Rekonvaleszenz im Kloster Montserrat legte er eine Lebensbeichte ab, die der Überlieferung nach drei Tage dauerte. Im Jahr 1522 verließ er, der als Ritter und Edelmann gekommen war, das Kloster als Bettler und Pilger. Seine Waffen ließ er am Altar der Klosterkirche zurück. Leopold von Ranke deutete dies als einen „Übergang von weltlicher zu geistlicher Ritterschaft“.
Text: “Ignatius von Loyola”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
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