Autor

Theodor Elsenhans

Deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge

Geboren
7. März 1862, Stuttgart
Gestorben
3. Januar 1918, Dresden
Staatsangehörigkeit
Deutsches Reich
Beruf
Professor, Philosoph und Psychologe

Leben und Werk

Theodor Elsenhans (* 7. März 1862 in Stuttgart; † 3. Januar 1918 in Dresden) war ein deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge.

Leben

Theodor Elsenhans, der Sohn des Stuttgarter Turnlehrers August Friedrich Elsenhans (1827–1883) und seiner Ehefrau Pauline Elsenhans, geb. Heß, absolvierte das evangelisch-theologische Seminar in Schöntal und studierte darauf in Tübingen von 1880 bis 1885 Theologie. In Tübingen wurde er Mitglied der Studentenverbindung Normannia. 1885 promovierte er zum Dr. phil. Ab 1891 war er Stadtpfarrer in Riedlingen, blieb aber bei der Philosophie. Denn Elsenhans ging als Privatdozent für Psychologie und Philosophie nach Heidelberg und habilitierte sich 1902 mit einer Arbeit über „Das Kant-Fries­ische Problem“. Die Habilitationsschrift erschien 1906 vervollkommnet unter dem Titel „Fries und Kant“. Ab 1908 wirkte Elsenhans als Ordentlicher Professor für Philosophie und Pädagogik an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule zu Dresden. Seiner Antrittsvorlesung in Sachsen gab er den Titel „Die Voraussetzungen der voraussetzungslosen Wissenschaft“. An der Dresdner Bildungseinrichtung für Techniker war Theodor Elsenhans 1916–1917 Rektor.

Elsanhans starb im Januar 1918 in Dresden. Seine letzte Ruhestätte fand er im Familiengrab auf dem Stuttgarter Pragfriedhof.

Familie

Theodor Elsenhans heiratete 1895 Berta Häberlein, die Tochter des Oberamtsarztes in Riedlingen.

Ehrung

Zum Gedächtnis von Theodor Elsenhans. Dr. phil. ord. Professor der Philosophie; geboren zu Stuttgart den 7. März 1862, gestorben zu Dresden den 3. Januar 1918. 13 Seiten, Mayer, Maulbronn 1918

Text: “Theodor Elsenhans”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Theodor Elsenhans

1 buch