Porträt von Thomas Nelson Page
Foto: Frances Benjamin Johnston · Wikimedia Commons

Autor

Thomas Nelson Page

Amerikanischer Schriftsteller und Diplomat

Geboren
23. April 1853, Hanover County
Gestorben
1. November 1922, Hanover County
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Diplomat, Romancier, Schriftsteller, Rechtsanwalt und Dichter

Leben und Werk

Thomas Nelson Page (* 23. April 1853 im Hanover County, Virginia; † 1. November 1922 ebenda) war ein US-amerikanischer Diplomat und Schriftsteller, der vor allem durch die Erzählung In Ole Virginia bekannt wurde, die durch das Lokalkolorit und den Dialekt afroamerikanischer Südstaatler geprägt ist.

Page zählt zu den Autoren, die die alten, von Sklavenhaltung geprägten Südstaaten der USA romantisierten. Er entwickelte sich außerdem in den USA zu einer der einflussreichsten Stimmen, die an einer Rassentrennung festhalten wollten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts behauptete er, dass die große Mehrzahl an Vergewaltigern und Kriminellen „Farbige“ seien und dass 40 Jahre nach Ende des Amerikanischen Bürgerkrieges die überwältigende Mehrheit der Afroamerikaner ignorant und unmoralisch seien. Er verteidigte nicht nur Lynchjustiz als Recht des weißen Mannes, sondern hielt auch eine friedliche Koexistenz der Rassen für unmöglich.

Text: “Thomas Nelson Page”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Thomas Nelson Page

16 bücher