Porträt von Udo Dammer
Foto: Dr. Raphael Dammer · Wikimedia Commons

Autor

Udo Dammer

Deutscher Botaniker (1860–1920)

Geboren
8. Januar 1860, Apolda
Gestorben
15. November 1920, Rąbino
Staatsangehörigkeit
Deutschland
Beruf
Botaniker, Entomologe, Pflanzensammler, Naturwissenschaftler und wissenschaftlicher Sammler

Leben und Werk

Carl Lebrecht Udo Dammer (* 8. Januar 1860 in Apolda; † 15. November 1920 in Groß Rambin bei Kolberg) war ein deutscher Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Dammer“.

Leben

Udo Dammer war das älteste Kind des Chemikers Otto Dammer. Er war von 1883 bis 1886 als Kustos am Botanischen Garten in Sankt Petersburg tätig und studierte anschließend Botanik in Berlin, wo er auch (von 1887 bis 1889) Assistent von Nathanael Pringsheim war. 1888 wurde er an der Universität Freiburg promoviert; der Titel seiner Dissertation lautete Beiträge zur Kenntnis der vegetativen Organe von Limnobium Stoloniferum Grisebach.

Von 1893 bis 1919 war er Kustos am Botanischen Garten in Berlin. Zudem entfaltete er eine rege publizistische Tätigkeit (s. u.). Daher wurde ihm mit Patent vom 21. Dezember 1905 vom Preußischen Kultusminister der Professoren-Titel verliehen.

In seinen letzten Jahren lebte er überwiegend auf seinem Gut Karlsruh bei Battin. Dort wurde er auch bestattet, nachdem er bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Seine Frau Elisabeth geb. Schrabach, mit der er zwei Söhne hatte, überlebte ihn um sechs Jahre.

Ehrentaxon

Nach ihm erhielt die Teppich-Zwergmispel (Cotoneaster dammeri) aus der Gattung der Zwergmispeln das Artepitheton im wissenschaftlichen Namen.

Außerdem wurde ihm zu Ehren die Gattung Dammera K.Schum. & Lauterb. der Pflanzenfamilie der Palmengewächse (Arecaceae) benannt.

Text: “Udo Dammer”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Udo Dammer

1 buch