Porträt von Visconde de Taunay
Foto: Louis-Auguste Moreaux · Wikimedia Commons

Autor

Visconde de Taunay

Brasilianischer Politiker und Schriftsteller

Geboren
22. Februar 1843, Rio de Janeiro
Gestorben
25. Januar 1899, Rio de Janeiro
Staatsangehörigkeit
Brasilien
Beruf
Schriftsteller, Politiker, Soziologe, Militäringenieur und Historiker

Leben und Werk

Alfredo Maria Adriano d’Escragnolle Taunay, 1. Visconde de Taunay (* 22. Februar 1843 in Rio de Janeiro; † 25. Januar 1899 ebenda), war ein brasilianischer Schriftsteller, Militäringenieur, Politiker und Historiker des Kaiserreichs Brasilien.

Leben

Alfredo Taunay wurde in Rio de Janeiro in eine aristokratische Familie französischer und englischer Herkunft geboren. Sein Vater, Félix Émile Taunay, 2. Baron von Taunay, war Maler, Professor und Direktor der Academia Imperial de Belas Artes, und sein Großvater väterlicherseits, 1. Baron von Taunay, war ebenfalls ein bekannter Maler, Nicolas-Antoine Taunay, Mitglied der Missão Artística Francesa (Französische Kunstmission). Seine Mutter, Gabrielle Herminie de Robert d’Escragnolle, war Schwester des Gastão d’Escragnolle, Baron d’Escragnolle, Tochter von Alexandre-Louis-Marie de Robert, Graf d’Escragnolle, Nichte des Henrique Pedro Carlos de Beaurepaire-Rohan, Visconde de Beaurepaire-Rohan, und Enkelin von Jacques Antoine Marc, Graf von Beaurepaire.

Am 6. September 1889 erhielt er von Kaiser Peter II. den Adelstitel eines Grafen als Visconde de Taunay. Mit der Ausrufung der Republik im selben Jahr verließ Taunay die Politik.

1897 war er Mitgründer der Academia Brasileira de Letras und hatte den Stuhl Nr. 13 inne.

Er war verheiratet mit Cristina Teixeira Leite, Tochter des Barons von Vassouras, Enkelin des ersten Barons von Itambé und Großnichte des Barons von Aiuruoca. Er starb 55-jährig an Diabetes mellitus. Sein Sohn war der Historiker Afonso d’Escragnolle Taunay.

Text: “Alfredo d’Escragnolle Taunay”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Visconde de Taunay

1 buch