Porträt von W. S. Gilbert
Foto: Elliott & Fry ; restored by Adam Cuerden · Wikimedia Commons

Autor

W. S. Gilbert

Englischer Schriftsteller, Dramatiker und Librettist (1836-1911)

Geboren
18. November 1836, London
Gestorben
29. Mai 1911, Grim's Dyke
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Schriftsteller, Dichter, Dramatiker, Librettist und Illustrator

Leben und Werk

Sir William Schwenck Gilbert (* 18. November 1836 in London; † 29. Mai 1911 ebenda) war ein britischer Schriftsteller, Dramatiker und Librettist. Zusammen mit dem Komponisten Arthur Sullivan verfasste er 14 komische Opern, die an Wortwitz und Esprit den Operetten von Jacques Offenbach ebenbürtig gegenüberstehen.

Leben

Gilbert war der Sohn eines Marinearztes, der mit seiner Familie viel in Europa unterwegs war. Im Alter von zwei Jahren wurde W.S. Gilbert in Italien von Straßenräubern gekidnappt und erst gegen ein Lösegeld wieder freigelassen. Schon früh zeigte er Neigungen zu Theater und Literatur, schrieb kleine Gedichte und Stücke, die im privaten Kreis präsentiert wurden. Gilbert entschloss sich aber vorerst für einen anderen Lebensweg.

Nach der Schulzeit schlug er die Offizierslaufbahn ein und studierte anschließend Militärwissenschaft mit dem Ziel, am Krimkrieg teilzunehmen. Der Krieg endete jedoch, bevor er das Studium beenden konnte. Gilbert trat daraufhin der Bürgerwehr bei, der er 20 Jahre treu blieb.

Nach Beendigung seiner Militärlaufbahn arbeitete er in einem Verwaltungsbüro und absolvierte nebenher eine Ausbildung zum Rechtsanwalt (Barrister, plädierender Rechtsanwalt an den höheren Gerichtshöfen). Parallel dazu schrieb er regelmäßig Gedichte und Balladen. Gilbert hatte schon von klein auf die Neigung zu geschliffenem Witz und Sarkasmus gezeigt und dieses Talent sollte ihn zu Ruhm und Größe bringen. Seit 1861 veröffentlichte er Theaterkritiken und Spottverse anonym im populären Magazin FUN. Einige seiner Werke enthielten Zeichnungen und Skizzen, die er mit „Bab.“ unterzeichnete. Manche der Charaktere aus den späteren Opern sind nach den „Bab.“ Karikaturen skizziert. 1869 erschienen die Bab Ballads als Buch.

Text: “William Schwenck Gilbert”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von W. S. Gilbert

10 bücher