Autor
Walter Hasenclever
Deutscher expressionistischer Schriftsteller
- Geboren
- 8. Juli 1890, Aachen
- Gestorben
- 21. Juni 1940, Les Milles
- Staatsangehörigkeit
- Deutsches Reich
- Beruf
- Schriftsteller, Dramatiker, Dichter, Drehbuchautor und Dichterjurist
- Wichtige Werke
- Der Sohn
Leben und Werk
Walter Georg Alfred Hasenclever (* 8. Juli 1890 in Aachen; † 21. Juni 1940 in Les Milles bei Aix-en-Provence) war ein expressionistischer deutscher Schriftsteller.
Biografie
Walter Hasenclever wurde 1890 als erster Sohn des Mediziners und Sanitätsrats Carl Hasenclever (1855–1934) und dessen Frau Anni, auch Mathilde Anna, geb. Reiss (1869–1953) in unmittelbarer Nachbarschaft der Spinnerei Startz in Aachen geboren. Dort erinnert heute eine Gedenktafel an der Barockfabrik, Löhergraben 22, an ihn. Er war ein Enkel des Landrats Georg Hasenclever und des Tuchfabrikanten Kommerzienrat Alfred Reiss, der jüdischer Abstammung war. Walter hatte zwei Geschwister, Paul (1897–1988) und Marita (1902–1993).
Er besuchte das Aachener Kaiser-Wilhelm-Gymnasium (heute Einhard-Gymnasium), wo Karl Otten, Ludwig Strauß, Philipp Keller und Julius Talbot Keller zu seinen Mitschülern und Freunden gehörten.
Nach dem Abitur 1908 begann er ein Jurastudium in Oxford, wo er die Schauspielerin Greta Schröder (1892–1980, 1915 verheiratet mit Ernst Matray und 1927 mit Paul Wegener) kennen lernte; es entstand eine langjährige Freundschaft. Bereits nach einem Semester wechselte er nach Lausanne, nach einem weiteren Semester nach Leipzig. Während seines Studiums in Leipzig (1909 bis 1914) wurde sein Interesse an Literatur und Philosophie geweckt. 1909 publizierte er sein Drama Nirwana in einem Berliner Selbstkostenverlag. 1910 erschien sein erster Gedichtband Städte, Nächte und Menschen. 1914 gelang ihm mit dem Stück Der Sohn das erste große Werk des expressionistischen Dramas.
Text: “Walter Hasenclever”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Walter Hasenclever
1 buch

