Autor
Wilhelm Bode
Deutscher Kunsthistoriker und Museumsdirektor (1845-1929)
- Geboren
- 10. Dezember 1845, Calvörde
- Gestorben
- 1. März 1929, Berlin
- Staatsangehörigkeit
- Deutschland
- Beruf
- Kunsthistoriker, Museologe und Kunstsammler
- Wichtige Werke
- Catalogue de la collection Rodolphe Kann (objets d'art) · Die Fürstlich Liechtenstein'sche galerie in Wien · Frans Hals catalog raisonné, 1883 · Adriaen Brouwer: sein Leben und seine Werke · Die Gemäldegalerie des Herrn A. de Ridder in seiner Villa zu Schönberg bei Cronberg im Taunus · Die Grossherzogliche Gemälde-Galerie zu Oldenburg · Die Gemäldesammlung des Herrn Johannes von Wesselhoeft in Hamburg · Galerie Alfred Thieme in Leipzig
Leben und Werk
Wilhelm von Bode (* 10. Dezember 1845 in Calvörde, Kreis Helmstedt, Herzogtum Braunschweig; † 1. März 1929 in Berlin), gebürtig Arnold Wilhelm Bode, geadelt 1914, war ein deutscher Kunsthistoriker. Der Museumsfachmann gilt als der Mitbegründer des modernen Museumswesens. Er war eine der zentralen Persönlichkeiten in der deutschen Kultur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Bode war ab 1883 Direktor der Berliner Skulpturensammlung, ab 1890 der Gemäldegalerie. 1889 bis 1914 leitete er ebenfalls die Neugründung der im Deutsch-Französischen Krieg vernichteten städtischen Kunstsammlungen der Stadt Straßburg. 1904 wurde nach seiner Konzeption das heute nach ihm benannte Kaiser-Friedrich-Museum auf der Berliner Museumsinsel gegründet. Von 1905 bis 1920 war er dort Generaldirektor der Königlichen Museen, die er um mehrere neue Abteilungen erweiterte. Er schuf grundlegende Arbeiten zur Geschichte der deutschen, niederländischen und italienischen Malerei und Plastik. Aufgrund seines entscheidenden Einflusses auf die Entwicklung der Berliner Kunstsammlungen wurde er auch „Museums-Condottiere“ und „Bismarck der Berliner Museen“ genannt.
Text: “Wilhelm von Bode”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Wilhelm Bode
1 buch

