Porträt von Wilhelm Bölsche
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Autor

Wilhelm Bölsche

Deutscher Schriftsteller und Naturforscher

Geboren
2. Januar 1861, Köln
Gestorben
31. August 1939, Szklarska Poręba
Staatsangehörigkeit
Deutsches Reich
Beruf
Schriftsteller und Herausgeber

Leben und Werk

Wilhelm Karl Eduard Bölsche (* 2. Januar 1861 in Köln; † 30. August 1939 in Schreiberhau, Provinz Schlesien) war ein deutscher Schriftsteller.

Familie

Er war Sohn des Redakteurs Karl Bölsche (1813–1891); in erster Ehe war er verheiratet mit Adele Bertelt (1860–1942), die Ehe wurde 1896 geschieden. In zweiter Ehe heiratete Bölsche Johanna Walther (1863–1923), eine Jugendfreundin. Das Ehepaar hatte drei Kinder: Ernst Wilhelm Julius (1898–1899), Karl Erich Bruno (1899–1977) und Johanna Alwine Elisabeth (1900–1935). Er starb am 30. August 1939 und wurde auf dem evangelischen Friedhof von Nieder-Schreiberhau in Abt. F 3 neben seiner Ehefrau Johanna und seiner Tochter begraben (das Grab ist trotz der späteren Verwüstung des Friedhofs erkennbar).

Leben

Wilhelm Bölsche studierte von 1883 bis 1885 Philosophie, Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Bonn und lebte ab Herbst 1887 in Berlin. Während des Studiums wurde er Mitglied des Philologischen Vereins Bonn im Naumburger Kartellverband. Von 1890 bis 1893 redigierte er für den Verleger S. Fischer die „Freie Bühne“; die grünen Hefte galten als die wichtigste kulturpolitische Zeitschrift Deutschlands und als Organ des Naturalismus. Die Autoren trafen sich „im Grünen“. Bölsche wohnte ab Sommer 1890 an wechselnden Wohnstätten in Berlin-Friedrichshagen: zunächst in der Scharnweberstraße 73, ab Frühjahr 1891 in der Wilhelmstraße 72 (seit 1951: Peter-Hille-Straße 66), ab 1894 in der Ahornallee 19. Ab Oktober 1893 lebte er in Zürich, wo er unter anderem Franz Blei und Anita Augspurg kennenlernte. 1894 kehrte er zurück nach Friedrichshagen. Er wurde – neben Bruno Wille – Zentralfigur des Friedrichshagener Dichterkreises und galt als „Seele und Geist von Friedrichshagen“. Bölsche wurde in Berlin Mitglied der Freireligiösen Gemeinde und war 1906 Mitgründer des Deutschen Monistenbundes und seit Beginn im Jahr 1905 Mitglied der Gesellschaft für Rassenhygiene.

Text: “Wilhelm Bölsche (Schriftsteller)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Wilhelm Bölsche

10 bücher