Porträt von Wilhelm Hauff
Foto: Ernst Hader · Wikimedia Commons

Autor

Wilhelm Hauff

Deutscher Schriftsteller der Romantik

Geboren
29. November 1802, Stuttgart
Gestorben
18. November 1827, Stuttgart
Staatsangehörigkeit
Königreich Württemberg
Beruf
Dichter, Liedtexter, Kinderbuchautor, Schriftsteller und Märchenschriftsteller
Wichtige Werke
Die Geschichte von Kalif Storch

Leben und Werk

Wilhelm Hauff (* 29. November 1802 in Stuttgart, Herzogtum Württemberg; † 18. November 1827 in Stuttgart, Königreich Württemberg) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Er gehörte zum Kreise der Schwäbischen Dichterschule. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Märchen Das kalte Herz und Die Geschichte von dem kleinen Muck sowie der Historienroman Lichtenstein.

Herkunft und Ausbildung

Wilhelm Hauff wurde als Sohn des damaligen Regierungs-Registrators August Friedrich Hauff (1772–1809) und dessen Frau Wilhelmine Friederike Hedwig, geb. Elsässer (1773–1845), in Stuttgart geboren. Sein Vater wurde dort 1805 zum Oberhofgerichts-Sekretär und 1807 zum Geheimsekretär beim Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten ernannt. Hauffs Vorfahren väterlicherseits waren Landmänner in Steinheim an der Murr und besaßen mehrere Lehen des dortigen Klosters. Hauffs Mutter war die Tochter des Rechtsprofessors und Regierungsrats Karl Friedrich Elsässer (1746–1815). Hauff hatte einen älteren Bruder, den Schriftsteller Hermann Hauff (1800–1865), und die beiden jüngeren Schwestern Marie (* 1806) und Sophie (* 1807). Nach dem Tod des Vaters zog die Mutter mit den Kindern zu ihrem Vater nach Tübingen in die Haaggasse.

Hauff besuchte von 1809 bis 1816 die Schola Anatolica, die damalige Tübinger Lateinschule, und nach bestandenem Landexamen ab 1817 die Klosterschule in Blaubeuren. Er studierte von 1820 bis 1824 als Stipendiat des Evangelischen Stifts Tübingen an der Universität Tübingen Theologie. Im Oktober 1825 wurde er an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen mit zwei Abhandlungen, die nicht erhalten und deren Titel und Themen nicht bekannt sind, zum Dr. phil. promoviert. Er war Mitglied der Burschenschaft Germania Tübingen. Aus dieser Zeit stammen einige im Kommersbuch abgedruckte Texte von Studentenliedern.

Text: “Wilhelm Hauff”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Wilhelm Hauff

6 bücher