Porträt von Wilhelm Meinhold
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Autor

Wilhelm Meinhold

Deutscher Schriftsteller und Theologe (1797-1851)

Geboren
27. Februar 1797, Lütow
Gestorben
30. November 1851, Charlottenburg
Staatsangehörigkeit
Deutschland
Beruf
Theologe, Schriftsteller, lutherischer Pfarrer und Pfarrer

Leben und Werk

Johannes Wilhelm Meinhold (* 27. Februar 1797 in Netzelkow auf Usedom; † 30. November 1851 in Charlottenburg) war ein deutscher Schriftsteller, Doktor der Theologie und Pfarrer. Als sein wichtigstes Werk gilt der 1843 veröffentlichte Roman Maria Schweidler, die Bernsteinhexe.

Leben

Als Sohn des evangelisch-lutherischen Pfarrers von Netzelkow Georg Wilhelm Meinhold (1767–1828) und dessen erster Ehefrau Anna Elisabeth Lenger (1762–1805) erhielt er von seinem Vater zu Hause Unterricht auch in den klassischen Sprachen. Von 1813 bis 1815 studierte er Theologie, Philologie und Philosophie im zu dieser Zeit noch schwedischen Greifswald. Dort hörte er Ludwig Gotthard Kosegarten, dem er seine ersten literarischen Proben vorlegte, und der ihn in der Folgezeit in seinen schriftstellerischen Ambitionen förderte.

Meinhold verließ die Universität Greifswald nach zwei Jahren wegen Geldmangels. Um dennoch die Prüfungen ablegen zu können, bildete er sich selbst weiter, nachdem er eine Anstellung als Hauslehrer in der Nähe von Ueckermünde gefunden hatte. 1817 legte er sein theologisches Examen ab. 1818 trat er eine Prädikantenstelle bei dem nach einem Schlaganfall gelähmten Vize-Pleban Hans Franz Gering (1758–1814) in Gützkow an.

Nachdem er noch die Schulprüfung abgelegt hatte, wurde der 23-Jährige 1820 Schulrektor der Stadtschule in Usedom.

Er heiratete Gerings Tochter Juliane. Seine Schwiegermutter war Christiane Therese Elisabeth (1762–1797), die Tochter des Rostocker Theologen Johann Jakob Quistorp (1717–1766).

Text: “Wilhelm Meinhold (Pfarrer, 1797)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Wilhelm Meinhold

1 buch