Porträt von Willa Cather
Foto: Photographer: Aime Dupont Studio, New York · Wikimedia Commons

Autor

Willa Cather

US-amerikanische Schriftstellerin (1873–1947)

Geboren
7. Dezember 1873, Gore
Gestorben
24. April 1947, Manhattan
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Romancière, Schriftstellerin, Dichterin, Journalistin und Essayistin
Wichtige Werke
Alexander's Bridge · O Pioneers! · The Song of the Lark · My Ántonia · One of Ours · A Lost Lady · Das Haus des Professors · My Mortal Enemy

Leben und Werk

Willa Sibert Cather (* 7. Dezember 1873 bei Winchester, Virginia; † 24. April 1947 in New York City) war eine US-amerikanische Schriftstellerin.

Leben

Willa Cather kam als Tochter baptistischer Farmer in Virginia zur Welt; die große Familie zog jedoch neun Jahre später nach Nebraska, ein Staat, der zu der Zeit noch als westliches Grenzland galt. Das Heranwachsen im ländlichen Nebraska war von zentraler Bedeutung für die literarische Entwicklung Cathers. Sie studierte Englische Literatur an der Universität von Nebraska, machte dort 1894 ihren Abschluss, und arbeitete während des Studiums bereits als freie Journalistin und Theaterkritikerin.

1896 zog sie nach Pittsburgh, unterrichtete dort an einer High School Englisch und Latein und schrieb für mehrere Zeitschriften. 1906 ging sie nach New York und arbeitete als Redakteurin für McClure’s Magazine, wo 1912 ihr erster Roman Alexander’s Bridge in Fortsetzungen erschien. In den Folgejahren schrieb sie ihre berühmte Prärie-Trilogie O Pioneers (1913), The Song of the Lark (1915) und My Antonia (1918). 1923 erhielt sie den Pulitzer-Preis für den Roman One of Ours. Sie genoss enormes Ansehen bei Kritik und Publikum.

Viele von Cathers Romanen spielen im ländlichen Amerika und thematisieren das harte Leben der europäischen Einwanderer in der Prärie Nebraskas, wo schwedische, französische und böhmische Einwanderer durch den Homestead Act von 1862 Land erworben hatten. Dieses Sujet hatte sie den Ratschlägen ihrer Mentorin und Freundin Sarah Orne Jewett zu verdanken, die jedoch bald nach ihrem Kennenlernen 1909 verstarb. Sie selbst zog das städtische Leben vor und wohnte über Jahrzehnte in New York. Trotz ihrer Berühmtheit lebte sie zurückgezogen. Zu Fragen der Zeit äußerte sie sich nicht. Ihr lesbisches Privatleben (mit der Schriftstellerin Edith Lewis) schirmte sie ab. Zum Zeitpunkt ihres Todes befahl sie, ihre Briefe zu verbrennen. Obwohl Tausende von Briefen der Zerstörung entgingen, verhindert Cathers Testament deren Veröffentlichung.

Text: “Willa Cather”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Willa Cather

12 bücher