Porträt von William Cullen Bryant
Foto: J.E. Baker · Wikimedia Commons

Autor

William Cullen Bryant

US-amerikanischer Dichter und Journalist

Geboren
3. November 1794, Cummington
Gestorben
12. Juni 1878, New York City
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Dichter, Journalist, Übersetzer, Schriftsteller und Rechtsanwalt
Wichtige Werke
Robert of Lincoln · Our Country’s Call · The Hunter’s Serenade · Thanatopsis

Leben und Werk

William Cullen Bryant (* 3. November 1794 in Cummington, Massachusetts; † 12. Juni 1878 in New York City) war ein amerikanischer Schriftsteller, Jurist und Journalist.

Biografie

Bryant war der zweite Sohn des berühmten Arztes Peter Bryant. Das Haus, in dem er seine Kindheit und Jugend verbrachte, ist heute als William Cullen Bryant Homestead bekannt. Er absolvierte seine Schulzeit auf dem Williams College in Williamstown, verließ die Schule aber vorzeitig und bereitete sich privat auf die fälligen Prüfungen vor, welche er dann mit Bravour bestand. Anschließend studierte er Jura in Worthington und wechselte mit demselben Fach nach Bridgewater. 1815 beendete er sein Studium und wurde als Anwalt zugelassen.

Seit seiner Schulzeit verfasste Bryant Gedichte. 1808 konnte er mit The embargo, einer politischen Satire debütieren, mit der er sich über Thomas Jefferson und seine Minister lustig machte. Aus dieser Zeit stammte sein dramatischer Versuch Spanish revolution. Als Rechtsanwalt ließ sich Bryant in Great Barrington nieder, wo er neben dem Amt des Stadtschreibers auch das des Friedensrichters innehatte.

Dort entstand ein Großteil seines lyrischen Werks, darunter auch 1817 Thanatopsis. Darin wird der Tod nicht als schreckliche Erscheinung, sondern vielmehr als allgemeine Tatsache der Natur dargestellt. Das Gedicht erregte sehr großes Aufsehen und galt vielen Poeten, u. a. Henry Wadsworth Longfellow als richtungsweisend. Mehrere seiner Gedichte konnte er in der North American Review veröffentlichen, darunter The waterfowl und The inscription for the entrance to the wood. Dort wurde auch sein größtes poetisches Werk abgedruckt: The Ages, ein Lehrgedicht über die Fortentwicklung des Menschengeschlechts, das er 1821 bei der Abschlussfeier an der Harvard University bei Phi Beta Kappa vortrug. Seinen literarischen Durchbruch erreichte er mit dem Gedicht Thanatopsis, das er bereits 1810 verfasst, aber erst 1817 anonym publiziert hatte.

Text: “William Cullen Bryant”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von William Cullen Bryant

3 bücher