Autor
William Hogarth
Englischer sozialkritischer Maler und Graphiker
- Geboren
- 10. November 1697, London
- Gestorben
- 26. Oktober 1764, London
- Staatsangehörigkeit
- Königreich Großbritannien
- Beruf
- Maler, Karikaturist, Illustrator, Druckgrafiker und Exlibriskünstler
- Strömung
- Realismus
- Wichtige Werke
- Porträt der Graham-Kinder · Gemäldezyklus »Mariage à la Mode«, Szene: Kurz nach der Hochzeit · Das Krabbenmädchen · Satire on False Perspective · A Rake’s Progress
Leben und Werk
William Hogarth, FRSA (* 10. November 1697 in London, England; † 26. Oktober 1764 ebenda) war ein englischer sozialkritischer Maler und Grafiker, der eine Vorliebe für satirische bildliche Darstellungen hatte. Er gilt neben Thomas Gainsborough und Joshua Reynolds als bedeutendster englischer Maler des 18. Jahrhunderts. Als Vorläufer der modernen Karikaturisten prangerte er in Gemälden und Kupferstichen, die oft als mehrteilige Bildergeschichten erschienen, die Sitten und Gebräuche seiner Zeit schonungslos und mit beißender Ironie an.
Kindheit
William Hogarth wurde als Sohn des verarmten Lateinlehrers Richard Hogarth geboren. Als Knabe war er sogar genötigt, durch den Verkauf von Hausmitteln, die seine Mutter selbst herstellte, mit für den Familienunterhalt zu sorgen, weil sein Vater mit seiner Geschäftsidee eines Kaffeehauses, in dem nur lateinisch gesprochen werden durfte, Pleite gemacht hatte und für Jahre im berüchtigten Londoner Schuldgefängnis „Fleet Prison“ einsaß. Seine Lehre konnte er demzufolge erst in später Jugend antreten.
Lehre
Hogarth absolvierte zuerst eine Ausbildung zum Silbergraveur und Kupferstecher, fertigte im Auftrag seines Meisters Ellis Gamble kommerzielle Visitenkarten, kleine Wappen und dergleichen an, lehnte aber diese für ihn stupide Tätigkeit schon früh ab und fühlte sich zur „höheren“ Kunst berufen. Wenig später studierte er daher Malerei an einer privaten Londoner Akademie und trat auch in die im Privathaus des Hofmalers Sir James Thornhill betriebene Mal- und Zeichenschule ein. Hier verliebte er sich in Thornhills Tochter Jane, entführte und heiratete sie heimlich 1729. Mit seinem Schwiegervater kam es deswegen für kurze Zeit zum Zerwürfnis, doch wenig später, als seine Erfolge als Künstler offensichtlich wurden, wieder zur Aussöhnung.
Text: “William Hogarth”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von William Hogarth
1 buch

