Autor
William Somerville
Britischer Dichter
- Geboren
- 2. September 1675, Warwickshire
- Gestorben
- 19. Juli 1742
- Beruf
- Dichter und Schriftsteller
Leben und Werk
William Somervile (* 2. September 1675 in Edstone in der Gemeinde Wootton, Staffordshire; † 19. Juli 1742 ebenda) war ein britischer Dichter. Bekanntheit erlangte er vor allem durch das Lehrgedicht The Chase (auch The Chace „die Jagd“), ein Poem, in dem die Kunst des Sports, die Kameradschaft und die Eleganz der Jagd miteinander verschmelzen und das nach Art der antiken Georgica geschrieben ist.
Familie und Neigungen
Die Somerviles gehören der Adelsfamilie Lord Somervilles an, die in Edstone, etwa 15 Meilen südlich von Birmingham, ihren Landsitz hatten, der eine Schenkung Edward IV. sei. Ein Ururgroßvater von William soll nach dessen Rückzug von der Bühne eng mit William Shakespeare befreundet gewesen sein. Seine Eltern hießen Robert und Elisabeth und hatten die drei Söhne William, Robert und Edward sowie zwei Töchter. Mütterlicherseits lässt sich über die Großelterngeneration hinaus die Familie weit besser verfolgen als väterlicherseits.
Offensichtlich wurde sein Geburtsdatum im Laufe der Geschichte mehrfach falsch wiedergegeben, so sind die Jahre 1693 und auch 1677 für seine Geburt ebenfalls im Umlauf gewesen. Laut Aufzeichnungen des New College (Oxford) war er 1690 mit 13 Lebensjahren in der 4. Klasse. Für den 7. Dezember 1710 ist sein Abschluss Bachelor Cum laude am New College nachweisbar. Er war verheiratet mit Mary, Tochter von Hugh Bethel aus Yorkshire, die vor ihm starb, und hinterließ keine Nachkommen.
Nach der regulären Schulausbildung studierte er in den Jahren 1694 bis 1704 am New College. Anschließend lebte er bis zu seinem Tod bei seiner Schwester auf dem Familiensitz in Edstone. Seine Hauptbeschäftigung dort war die Jagd, die er während der Ferienzeiten seiner Schul- und Studienjahre trainiert und perfektioniert hatte. Aufgrund der ausführlichen Beschreibungen in seinem literarischen Werk wird vermutet, dass die Hasenjagd sein „Lieblingssport“ war. Seinem Gestüt gehörten bis zu vier Pferde an. Zu der weiteren Beschäftigung, der Somervile nachging, hieß es in einem Sporting Magazine vom Februar 1832: „Er hielt etwa zwölf Beagle-Paare, die hauptsächlich aus einer Kreuzung zwischen dem kleinen Cotswold Harrier und dem Southern Hound stammten, sechs Paare eher rauer, drahthaariger Foxhounds und fünf Paare Otterhounds, die in der Wintersaison die Foxhounds ergänzten.“
Text: “William Somervile”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von William Somerville
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