Autor

William Zebina Ripley

Amerikanischer Wirtschaftswissenschafler und Anthropologe

Geboren
13. Oktober 1867, Medford
Gestorben
16. August 1941, Edgecomb
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Wirtschaftswissenschaftler und Anthropologe

Leben und Werk

William Zebina Ripley (* 13. Oktober 1867 in Medford, Massachusetts; † 16. August 1941 in Edgecomb, Maine) war ein amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Anthropologe. Zu den Hochschulen, an denen er gelehrt hat, zählen die Columbia University, das MIT und die Harvard University. Weit über Fachkreise hinaus wurde Ripley durch seine Kritik an der amerikanischen Eisenbahn- und Aktienwirtschaft und seine Forderung bekannt, deren Geschäfte transparent zu machen und staatlicherseits strenger zu kontrollieren.

Bekanntheit erlangte Ripley auch durch seine noch in der Frühphase seines Schaffens, im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelte Rassentheorie. Diese Theorie, die heute als klassisches Beispiel für wissenschaftlich gestützten Rassismus und für Pseudowissenschaft gilt, genoss in der zeitgenössischen wissenschaftlichen Community hohes Ansehen und wurde von Rassenanthropologen, Eugenikern, White Supremacists, Nordizisten und Rassisten im Allgemeinen aufgegriffen.

Text: “William Z. Ripley”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von William Zebina Ripley

1 buch