Συγγραφέας
Ludwig Wunder
1878–1949
- Γέννηση
- 5 Μαΐου 1878, Lauf an der Pegnitz
- Θάνατος
- 7 Μαρτίου 1949, Michelbach an der Bilz
- Υπηκοότητα
- Γερμανία
- Ιδιότητα
- Καθηγητής
Ζωή και έργο
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Ludwig Wunder (* 5. Mai 1878 in Lauf an der Pegnitz; † 7. März 1949 in Michelbach an der Bilz) war ein deutscher Reformpädagoge.
Weg in die Reformpädagogik
Ludwig Wunder war der Sohn des Chemikers Justin Wunder (1838–1910). Er studierte Naturwissenschaften in Erlangen und München. 1899/1900 machte er einen Abschluss als „Verbands- und Oberlehrer“ in Naturwissenschaften und Chemie. 1900 bis 1902 besetzte er eine Assistentenstelle am Realgymnasium Schweinfurt. Von 1902 bis 1906 unterrichtete er als Physik- und Chemielehrer an der Hermann-Lietz-Schule Haubinda (Thüringen). Im Jahr 1906 entließ er im Auftrag des Oberleiters Hermann Lietz den vorherigen Schulleiter Paul Geheeb. Dieser Konflikt um hauptsächlich pädagogische Fragen zu koedukativer Erziehung im Heim führte zu einer Sezession und der Gründung der Freien Schulgemeinde Wickersdorf. Auch Geheebs Anhänger Gustav Wyneken musste die Einrichtung verlassen. Ebenfalls 1906 wurde Wunder von Hermann Lietz zum Heimleiter und Lehrer an dessen Neugründung auf Schloss Bieberstein (Hessen) ernannt. Zu Wunders Aufgaben gehörte u. a. auch der Wiederaufbau des Schlosses nach dem großen Brand 1908. Wunder entzweite sich später mit Lietz und zog 1912 nach Sendelbach, wo er Vorlesungen an Volkshochschulen und Schulungsvorträge hielt sowie physikalische Lehrbücher verfasste. 1915 söhnte er sich mit Gustav Wyneken aus, näherte sich dessen Sichtweise an und gab nun Lietz die Hauptschuld am Konflikt von 1906. 1917/18 nahm er als Soldat im Ersten Weltkrieg an Kämpfen an der Westfront teil.
Κείμενο: “Ludwig Wunder”, από τη Βικιπαίδεια, την ελεύθερη εγκυκλοπαίδεια, με την άδεια CC BY-SA 4.0. Ημερομηνίες και στοιχεία: Wikidata.
Συλλογή
Βιβλία: Ludwig Wunder
1 βιβλίο

