Portrait de Carry Brachvogel
Photo: Theodor Hilsdorf · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Auteur

Carry Brachvogel

Écrivaine allemande

Naissance
16 juin 1864, Munich
Décès
20 novembre 1942, camp de concentration de Theresienstadt
Nationalité
Reich allemand
Profession
Écrivaine, essayiste et romancière

Vie et œuvre

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Karoline „Carry“ Brachvogel, geborene Karoline Hellmann (geboren am 16. Juni 1864 in München; gestorben am 20. November 1942 im KZ Theresienstadt), war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben

Karoline Brachvogel war die Tochter des wohlhabenden Münchner Kaufmanns Heinrich Hellmann (1819–1880) und seiner Ehefrau Zerlinda (oder Zerline) Karl (1838–1923). Die Familie wohnte zunächst in der Residenzstraße, später in der Brienner Straße. Zusammen mit ihrem Bruder Siegmund Hellmann (1872–1942) wuchs Karoline, genannt Carry, im Umfeld eines liberalen, kulturell interessierten Judentums auf.

Nach eigenen Angaben interessierte sie sich bereits als Kind für Literatur und Kunst sowie für das literarische Schreiben. Nach Richardsen besuchte sie zur Ausbildung ein „Institut“, wobei die Historikerin Ritter eine private Höhere Töchterschule vermutet.

Im Jahr 1887 heiratete sie den römisch-katholischen Journalisten Wolfgang Brachvogel (1854–1892), damals Redakteur der Münchner Neuesten Nachrichten, ohne selbst zum Christentum zu konvertieren. Dies war ungewöhnlich, da ihr Ehemann weniger vermögend und katholisch war. Die Historikerin Judith Ritter vermutet eine Heirat aus Zuneigung statt aus Standesgründen. 1888 wurde ihre Tochter Feodora geboren, die religionslos aufwuchs, und ein Jahr später ihr Sohn Heinz-Udo (1889–1934), der getauft wurde. Ihren Sohn schickte sie aufs Gymnasium und ihre Tochter auf eine wirtschaftliche Frauenschule, wodurch sie später einen Beruf ausüben konnte.

Anfänge als Schriftstellerin

1892 kam Brachvogels Mann durch einen Schwimmunfall zu Tode. Die junge Witwe und alleinerziehende Mutter lehnte es ab, eine Versorgungsehe einzugehen, und zog es vor unabhängig zu bleiben. 1894 zog sie von der Brienner Straße zu ihrer Mutter in das Gebäude neben dem Siegestor mit der damaligen Adresse Ludwigstraße 17b, das heute die Hausnummer 33 trägt und das Institut für Statistik der Ludwig-Maximilians-Universität beherbergt.

Texte: “Carry Brachvogel”, de Wikipédia, l'encyclopédie libre, sous licence CC BY-SA 4.0. Dates et faits : Wikidata.

Collection

Livres de Carry Brachvogel

1 livre