Portrait de Ida von Düringsfeld
Photo: auteur inconnu · Wikimedia Commons

Auteur

Ida von Düringsfeld

Écrivaine allemande (1815-1876)

Naissance
12 novembre 1815, Milicz
Décès
25 octobre 1876, Stuttgart
Nationalité
Allemagne
Profession
Écrivaine, poétesse, romancière et narratrice

Vie et œuvre

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Ida von Düringsfeld, ab 1845 durch Heirat mit Otto Freiherr von Reinsberg, Freifrau von Reinsberg-Düringsfeld (* 12. November 1815 in Militsch, Provinz Schlesien; † 25. Oktober 1876 in Stuttgart) war eine deutsche Schriftstellerin. Schon im Alter von 15 Jahren veröffentlichte sie Gedichte und trat nach ihrem Umzug nach Dresden 1835 auch mit Novellen und Romanen hervor. Sie schrieb zahlreiche, zu ihrer Zeit viel gelesene Romane und Reisebeschreibungen.

Herkunft und Kindheit

Ida von Düringsfeld war die Tochter eines Majors Karl Schmidt, der am 20. September 1811 wegen seiner besonderen Verdienste in einem preußischen Husarenregiment mit dem Namen „von Düringsfeld“ in den Adelsstand erhoben worden war. Ihre Jugend verlebte sie auf den von ihrer Mutter Julie von der Gröben, einer Tochter des Generals Karl Ernst August von der Groeben, gekauften Gütern Ostrawe und Pluskau bei Herrnstadt, sowie in den benachbarten Städten Ostrowo und Breslau, wo sie Unterricht in romanischen und slawischen Sprachen sowie in der Musik empfing. Auch zeigte sie schon früh eine poetische Begabung, welche von ihrer Tante, Frau v. Wurmb und deren Bruder, dem Oberstleutnant v. Platen, begünstigt und durch Einführung in die Literatur gefördert wurde. Ihre ersten lyrischen Dichtungen erschienen ab 1830 in der von Theodor Hell herausgegebenen Dresdner Abend-Zeitung. Dadurch ermutigt, gab sie 1835, im Alter von 19 Jahren eine größere Gedichtsammlung unter dem Namen Thekla heraus.

Frühes Wirken

Bald darauf siedelte sie nach Dresden über. Dort widmete sie sich der Erlernung der englischen Sprache und bildete ihr musikalisches Talent durch Gesangsunterricht weiter aus. Auch wurde sie dort mit dem Dichter Christoph August Tiedge und dem Maler Moritz Retzsch bekannt, welche beide einen wesentlichen Einfluss auf ihre poetische und künstlerische Entwicklung ausübten. Auf diese Art vielseitig gefördert, verwertete sie ihre Studien der spanischen Literatur zu epischen Dichtungen, welche unter dem Namen „Der Stern von Andalusien“ 1838 erschienen und einen Romanzenzyklus enthalten, dessen Stoffe aus der spanischen und arabischen Geschichte entnommen sind. Von 1838 bis 1841 beteiligte sie sich unter dem Pseudonym „Thekla“ mit zahlreichen Beiträgen an Louise Marezolls Frauenzeitschrift. Wohl weniger aus eigenem Antrieb, als durch den Rat ihrer Umgebung bestimmt, veröffentlichte Ida von Düringsfeld in den Jahren 1842 bis 1845 eine Reihe von Novellen und Romanen, deren erster, von ihr anonym veröffentlichter Roman, „Schloß Goczyn. Aus den Papieren einer Dame von Stande“, 1841 ihren dichterischen Ruf begründete.

Texte: “Ida von Reinsberg-Düringsfeld”, de Wikipédia, l'encyclopédie libre, sous licence CC BY-SA 4.0. Dates et faits : Wikidata.

Collection

Livres de Ida von Düringsfeld

1 livre