Portrait de Lajos Nagy
Photo: auteur inconnu · Wikimedia Commons

Auteur

Lajos Nagy

Archéologue, historien de l'art et muséologue hongrois, membre correspondant de l'Académie hongroise des sciences

Naissance
15 mars 1897, Oradea
Décès
10 décembre 1946, Budapest
Nationalité
Hongrie
Profession
Archéologue, historien ou historienne de l'art et muséologue

Vie et œuvre

Wikipédia n'a pas encore d'article sur cet auteur dans cette langue. Ci-dessous, le texte en allemand.

Lajos Nagy (* 15. März 1897 in Großwardein; † 10. Dezember 1946 in Budapest) war ein ungarischer Provinzialrömischer Archäologe und Kunsthistoriker. Er war Direktor des Historischen Museums in Budapest.

Studium und Militärdienst

Nagy begann als Mitglied des József-Eötvös-Collegiums im Jahr 1914 an der damaligen Königlich-Ungarischen Universität in Budapest zu studieren. Ab 1915 kämpfte er während des Ersten Weltkriegs fast drei Jahre lang an der italienischen und russischen Front. 1919 trat er als Artilleriekommandeur der ungarischen Roten Armee bei Im Juli 1919 wurde Nagy in Szolnok von rumänischen Soldaten gefangen genommen und für fünf Monate in der Festung Arad inhaftiert.

Nach der Haftentlassung kehrte er nach Budapest zurück, um seine Studien wiederaufzunehmen. Die Abschlussprüfungen zum Geschichts- und Lateinlehrer erfolgten Ende 1920 und 1921 beendete er seine Studien der Archäologie und Alten Geschichte. Gleichzeitig promovierte er in Kunstgeschichte.

Erste berufliche Tätigkeiten

Im Jahr 1921 folgte er eine Einladung durch Bálint Kuzsinszky (1864–1938), dem Direktor des Aquincum-Museums, das damals zum Stadtmuseum Budapest gehörte. Er wurde dort Kuzsinszkys Partner. Von 1922 bis 1928 bekleidete er die Stelle eines Assistenzkurators.

Mit einem Stipendium des italienischen Staates konnte Nagy von 1925 bis 1927 parallel dazu an der Universität La Sapienza in Rom arbeiten. 1928 wurde er Kurator des Aquincum Museums Budapest. Ein weiteres Stipendium ermöglichte es ihm, von 1929 bis 1930 auf eine archäologische Studienreise durch Griechenland zu gehen. Außerdem besuchte er Malta, Tunesien und Österreich.

Texte: “Lajos Nagy (Archäologe)”, de Wikipédia, l'encyclopédie libre, sous licence CC BY-SA 4.0. Dates et faits : Wikidata.

Collection

Livres de Lajos Nagy

1 livre