Auteur
Maria Lazar
Écrivaine suédoise
- Naissance
- 22 novembre 1895, Vienne
- Décès
- 30 mars 1948, Stockholm
- Nationalité
- Suède
- Profession
- Écrivaine, journaliste et traductrice
Vie et œuvre
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Maria Lazar, Pseudonyme Esther Grenen und Hermann Huber (geb. 22. November 1895 in Wien, Österreich-Ungarn; gest. 30. März 1948 in Stockholm) war eine österreichische Schriftstellerin, Publizistin, Übersetzerin und Dramatikerin.
Leben
Maria Lazar war das jüngste Kind von acht Kindern einer vermögenden jüdischen Wiener Familie, die 1881 zum Katholizismus konvertierte. Ihre Eltern Adolf Lazar und Theresia Caesarina Seligmann kamen ab den 1870er Jahren aus Mähren und Ungarn nach Wien und heirateten 1875. Maria Lazars Geschwister waren u. a. der spätere Kinderarzt Erwin Lazar, der Bibliotheksleiter Otto Lazar und die Schriftstellerin Auguste Lazar. Ihre Schwestern Elisabeth und Luise wurden 1942 ins Vernichtungslager Maly Trostinez deportiert, wo sie kurz darauf starben, wahrscheinlich unmittelbar nach der Ankunft ermordet wurden. Maria Lazar besuchte in Wien die bekannte Schwarzwaldschule, eine Gemeinschaftsschule mit reformpädagogischem Ansatz, an der ihr Interesse an literarischer Arbeit gefördert wurde. Hier traf sie mit zahlreichen prominenten Persönlichkeiten der damaligen Wiener Kulturszene zusammen, darunter Adolf Loos, Elias Canetti, Hermann Broch und Egon Friedell. Oskar Kokoschka porträtierte die junge Künstlerin hier 1916 in seinem Bild Dame mit Papagei. Nach dem Ende der Schulzeit arbeitete sie als Lehrerin an einem zu den Schwarzwaldschulen gehörenden Landerziehungsheim am Semmering.
1920 veröffentlichte sie mit Die Vergiftung ihren ersten Roman, ein Jahr später kam es zur Uraufführung ihres Einakters Der Henker an der Neuen Wiener Bühne, vermittelt durch Béla Balázs, den Lazar über die Schwarzwaldschule kennengelernt hatte. Beide Werke waren kein Erfolg.
Texte: “Maria Lazar”, de Wikipédia, l'encyclopédie libre, sous licence CC BY-SA 4.0. Dates et faits : Wikidata.
Collection
Livres de Maria Lazar
1 livre

