Auteur
Max Kemmerich
1876–1932
- Naissance
- 6 mai 1876, Coblence
- Décès
- 6 avril 1932, Munich
- Nationalité
- Allemagne
- Profession
- Historien ou historienne de l'art
Vie et œuvre
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Maximilian Philipp Albert Kemmerich (* 6. Mai 1876 in Koblenz, Rheinprovinz; † 6. April 1932 in München) war ein deutscher Kunst- und Kulturhistoriker, Privatgelehrter und Schriftsteller. Hohe Auflagen und mediale Aufmerksamkeit erzielte er in den 1910er und 1920er Jahren insbesondere durch Veröffentlichungen über Esoterik.
Leben
Maximilian Philipp Kemmerich war Sohn des preußischen Ingenieurkorps-Offiziers, Unternehmers und späteren Kaiserlich Türkischen Generalkonsuls Max Kemmerich (* 30. April 1851 in Köln; † 1918). Seine Mutter war Mathilde, geborene Zech, Tochter des bayerischen Hoteliers Philipp Zech, der in Kairo seit 1860 das Shepheard Hotel besaß. Er wurde evangelisch getauft. Bedingt durch die abwechslungsreiche Karriere seines schließlich zu großem Vermögen gelangten Vaters wuchs er unter anderem auf einem Gut in der Obersteiermark, in Berlin, Kairo und Tegernsee auf, wo ihn Hauslehrer unterrichteten. Von 1889 bis 1891 war er Schüler des Gymnasiums Baden-Baden. Von Herbst 1894 bis zum Abitur 1895 besuchte er das Wilhelmsgymnasium München. Am 1. Oktober 1895 trat er als Einjährig-Freiwilliger in das Königlich Bayerische 1. Schwere-Reiter-Regiment „Prinz Karl von Bayern“ ein. Gleichzeitig war er bis 1897 an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fach Jura eingeschrieben. Im Juli 1897 wechselte er in das Königlich Bayerische 4. Chevaulegers-Regiment „König“. Nach kurzem Besuch der Kriegsschule in Augsburg wurde er 1898 zum Leutnant befördert. Beurlaubt zur Reserve studierte er von 1900 bis 1902 an der Universität Leipzig die Fächer Geschichte, Philosophie, Anthropologie und Nationalökonomie. 1902 promovierte er zum Dr. phil. und begann in München und Tegernsee als freier Schriftsteller zu arbeiten. 1906 wurde er zum Oberleutnant, 1913 zum Rittmeister befördert. Als solcher nahm er in der 3. Eskadron des Königlich Bayerischen Reserve-Kavallerie-Regiments Nr. 1 am Ersten Weltkrieg teil. Für seine militärischen Leistungen wurde er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und mit dem Bayerischen Militärverdienstorden IV. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 1. Februar 1919 nahm er seinen Abschied vom Militär und lebte fortan als freier Schriftsteller in München. Dort wurde er Vorstandsmitglied des Journalisten- und Schriftstellervereins für Berufsschriftsteller. Der Deutsche Kulturbund in Wien nahm ihn als Ehrenmitglied auf. Kemmerich verstarb im Alter von 55 Jahren in seiner Wohnung in der Schwabinger Ainmillerstraße 30 an einem Herzschlag. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Nordfriedhof München (Grabstätte 76-12-21). Sein Teilnachlass befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek.
Texte: “Max Kemmerich”, de Wikipédia, l'encyclopédie libre, sous licence CC BY-SA 4.0. Dates et faits : Wikidata.

