作者
Ernst Hoffmann
1880–1952
- 出生
- 1880年1月13日, 柏林
- 逝世
- 1952年1月28日, 海德堡
- 国籍
- 德国
- 职业
- 哲学家, 大学教师, 哲学史家, 中学教师 和 历史学家
生平与作品
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Ernst Hoffmann (* 13. Januar 1880 in Berlin; † 28. Januar 1952 in Heidelberg) war ein deutscher Philosophiehistoriker.
Biographie
Ernst Hoffmann besuchte das Berliner Prinz-Heinrich-Gymnasium und studierte ab 1899 Philologie (bei Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, Hermann Diels) und Theologie (bei Adolf von Harnack) in Berlin, Philosophie in Heidelberg (entscheidende Förderung durch Kuno Fischer und Paul Hensel) und Göttingen. Er hörte in Berlin auch Vorlesungen bei Dilthey, Simmel und Paulsen.
Nach der Lehramtsprüfung in den klassischen Sprachen und in philosophischer Propädeutik, promovierte er 1905 bei Diels mit einer Arbeit über das Buch H der Physik des Aristoteles. Seit 1907 unterrichtete Hoffmann am Charlottenburger Mommsen-Gymnasium. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten konzentrierte er sich auf Platon. 1922 wurde er zum ordentlichen Professor der Philosophie an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berufen (es handelte sich um den Lehrstuhl Kuno Fischers). Eine gleichzeitig ergangene Berufung nach Hamburg schlug er aus.
In Heidelberg waren seine Arbeitsschwerpunkte zum einen das platonische und aristotelische Erbe in der Geschichte der Philosophie, zum anderen die Edition und Interpretation der Schriften des Nikolaus von Kues. 1927 übernahm er die Leitung der Cusanus-Kommission der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Hoffmann war mit Ernst Cassirer befreundet. Zunächst gehörte er zu dessen Berliner Studenten. Später verband ihn eine enge Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft mit dem Philosophen, den er auch während der Exilszeit in Schweden mehrfach besuchte. Am Ende des Vorwortes von Band I der „Philosophie der symbolischen Formen“ (1923) beschreibt Cassirer den Anteil Hoffmanns an der Ausarbeitung des Werkes.
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