作者
Ottokar Schupp
1834–1911
- 出生
- 1834年8月25日, Grebenroth
- 逝世
- 1911年5月1日, Sonnenberg
- 国籍
- 德国
- 职业
- 作家 和 牧师
生平与作品
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Ottokar Wilhelm Schupp (* 25. August 1834 in Grebenroth; † 1. Mai 1911 in Wiesbaden-Sonnenberg) war Pfarrer und Volksschriftsteller.
Leben
Schupp wuchs auf in Grebenroth und Obernhof und besuchte das Gymnasium zu Wiesbaden. Nach Beendigung seines Studiums erhielt er 1860 die Pfarrstelle in Espa. Die trostlosen Zustände in seiner Gemeinde, deren Söhne und Töchter nach Amerika verschachert wurden, gaben ihm die Anregung zu dem Roman Hurdy Gurdy. Von Obernhof aus, dem zweiten Wirkungskreis Schupps, regte die Heimat des Schinderhannes, Miehlen, den Roman Der Postraub von Würges an. Weitere Anregung brachte die in Miehlen geschriebene Chronik des Dreißigjährigen Krieges von Pfarrer Plebanus, deren Urschrift im Wiesbadener Staatsarchiv aufbewahrt wird. Schupp heiratete 1861. Von 1868 bis 1872 war er Pfarrer in Walsdorf bei Idstein. Hier schrieb er den Roman Die Pfarrfrau von Heftrich über ein Opfer der Hexenverfolgung. Danach war er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1905 Pfarrer in Wiesbaden-Sonnenberg. Dort entstanden noch Zahlreiche Werke.
Sein Sohn Julius Schupp wurde ebenfalls Pfarrer und versah die Pfarrstelle in Anspach-Taunus von 1901 bis 1932. Die Tochter Maria Carmen Schupp heiratet den Landesposaunenpfarrer und späteren Oberkirchenrat in Dresden Adolf Müller. Deren jüngster Sohn Gottfried Müller wurde ein bedeutender Komponist und wirkte als Dozent für Musiktheorie am Konservatorium in Nürnberg.
Sonstiges
Die Schuppstraße in Wiesbaden-Sonnenberg ist nach Ottokar Schupp benannt.
Erzählungen
Hurdy-Gurdy. Bilder aus einem Landgängerdorfe. Bielefeld und Leipzig 1867 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek)
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馆藏
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