Rudolf Haas的肖像
照片: Klimax666 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

作者

Rudolf Haas

1877–1943

出生
1877年6月28日, 斯特日布罗
逝世
1943年8月25日, 菲拉赫
国籍
奥地利
职业
作家

生平与作品

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Rudolf Haas (* 28. Juni 1877 in Mies, Böhmen; † 25. August 1943 in Villach, Kärnten) war ein österreichisch-sudetendeutscher Jurist und dem nationalsozialistischen Gedankengut nahestehender Schriftsteller.

Leben

Rudolf Haas war der Sohn eines Richters. Rudolf Haas wuchs in Weseritz bei Mies auf und besuchte ab 1884 die Volksschule in Aussig sowie anschließend das Gymnasium in Pilsen. 1890 wechselte er auf ein Gymnasium in Eger. Von dieser Schule wurde er 1896 relegiert; daher legte er im selben Jahr die Reifeprüfung als Externer am Gymnasium in Mies ab. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft an der Karl-Ferdinands-Universität in Prag und schloss 1901 mit der Promotion zum Dr. jur. ab. Während seiner Prager Jahre wurde er maßgeblich vom Prager Autor Friedrich Adler und dem Germanisten August Sauer beeinflusst.

Ab 1902 war Rudolf Haas für die Staatseisenbahn-Gesellschaft in Wien tätig, von 1912 bis 1925 für die Staatsbahndirektion in Villach/Kärnten, unterbrochen von seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg. Nach der freiwilligen Versetzung in den Ruhestand lebte Rudolf Haas als freier Schriftsteller in Villach.

Am 23. Juni 1937 wurde Rudolf Haas zum Ehrenbürger der Stadt Villach ernannt.

Rudolf Haas war Verfasser von Romanen und Erzählungen. Sowohl das heimatliche Egerland als auch seine zweite Heimat Kärnten bilden den Hintergrund zahlreicher seiner Werke. Besonders erfolgreich waren seine Studentenromane um die Figur des "Matthias Triebl". Seit den Zwanzigerjahren näherte sich Haas dem Nationalsozialismus an; sein 1940 im parteieigenen Eher-Verlag erschienener Roman "Mutter Berta" ist ein Beispiel für die von den NS-Machthabern geförderte Blut-und-Boden-Literatur und wurde in hohen Auflagen verbreitet.

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