Retrato de Georg Reicke
Foto: autor desconhecido · Wikimedia Commons

Autor

Georg Reicke

Político alemão

Nascimento
26 de novembro de 1863, Königsberg
Morte
7 de abril de 1923, Berlim
Nacionalidade
Alemanha
Ocupação
Político, jurista, dramaturgo, prefeito e escritor

Vida e obra

A Wikipédia ainda não tem um artigo sobre este autor nesta língua. Abaixo, o texto em alemão.

Georg Reicke (* 26. November 1863 in Königsberg (Preußen); † 7. April 1923 in Berlin) war ein deutscher Politiker und Autor. Er war Zweiter Bürgermeister von Berlin.

Leben

Sein Vater Rudolf Reicke war Historiker und Bibliothekar in Königsberg und ein anerkannter Kantforscher. Gemeinsam mit drei Geschwistern wuchs Georg in der Kalthöfischen Straße in Königsberg auf. Sein Bruder Johannes war später vier Jahrzehnte lang Universitäts-Bibliothekar in Göttingen, sein Bruder Emil später Historiker und Archivar in Nürnberg. Seine Schwester Anna wurde eine der ersten Volksbibliothekarinnen in Berlin. Reicke studierte Rechtswissenschaften in Königsberg und in Leipzig und war als Rechtsreferendar in Heiligenbeil. Nach dem Zweiten Staatsexamen erhielt er eine Anstellung als Konsistorial-Assessor beim Oberkirchenrat in Danzig und wurde nach drei Jahren als Konsistorialrat nach Berlin versetzt. Als politisch liberaler Freisinniger kämpfte er unter anderem gegen die Einführung des Paragrafen 184a des Strafgesetzbuchs im Goethe-Bund von Hermann Sudermann. Nach einer beruflichen Strafversetzung aufgrund seines politischen Einsatzes wurde er 1903 in Berlin zum Bürgermeister gewählt.

In seiner weiteren politischen Laufbahn als Bürgermeister von Berlin hielt er unter anderem bei der Schillerfeier auf dem Gendarmenmarkt am 9. Mai 1905 und der Hundertjahrfeier der Stein’schen Städteordnung im November 1908 politische Reden. Mit der Parole „Ein ganzes Volk lässt sich auf die Dauer nicht verpfaffen, aber auch nicht verjunkern“ rief er 1912 zur Wahl von Karl Mommsen im II. Berliner Wahlkreis auf. Die Regierung müsse von „der klerikal-konservativen Verdummungspolitik“ befreit werden. Reicke unterzeichnete im September 1914 das Manifest der 93. 1920 beendete er seine berufliche Laufbahn und ging in den Ruhestand.

Texto: “Georg Reicke”, da Wikipédia, a enciclopédia livre, sob a licença CC BY-SA 4.0. Datas e fatos: Wikidata.

Acervo

Livros de Georg Reicke

1 livro