Autor
Theodor Rohmer
1820–1856
- Nascimento
- 24 de fevereiro de 1820, Weißenburg in Bayern
- Morte
- 12 de dezembro de 1856
- Ocupação
- Político e filósofo
Vida e obra
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Theodor Rohmer (* 24. Februar 1820 in Weißenburg in Bayern; † 1856) war ein politischer Publizist und Literat.
Leben
Theodor Rohmer war der Bruder von Ernst Rohmer (1818–1897) und Friedrich Rohmer (1814–1856). Alle sechs Kinder verloren früh ihren Vater Pfarrer Johann David (1777–1828), der aus einer Bauern- und Handwerkerfamilie in Möhrendorf bei Erlangen stammte. Ihre Mutter Sophie (1793–1850) entstammte der württembergischen Gelehrtenfamilie Planck und der Friederike Helene Mack, eine Verwandte von Karl Mack von Leiberich (1752–1828), einem österreichischen General und Feldmarschall-Leutnant.
Theodor wuchs nach dem Tod seines Vaters Johann David (1777–1828) mit seinem Bruder Ernst in der Familie des Philosophen, Theologen und Konsistorialrats Friedrich Immanuel Niethammer, später Ritter von Niethammer (1766–1848) in München auf, wo die Geschwister zusammen mit den Kindern des Juristen, königlich bayerischer Staatsrates und Oberkonsistorialpräsidenten Karl Johann Friedrich von Roth (1780–1852) unterrichtet wurden. 1836 schloss er das (heutige) Wilhelmsgymnasium München mit sehr guten Ergebnissen ab. Das 1837 an der Universität Erlangen begonnene Theologiestudium brach er jedoch ebenso wie das 1839 an der Universität München begonnene Philosophiestudium ab. Sein älterer Bruder Ferdinand Rohmer schrieb sich 1832 an der Universität München zum Studium der Philosophie ein und entwickelte sich zu einem konservativen Philosophen und Politiker.
Mit 21 Jahren zog Theodor mit seinem Bruder Friedrich Rohmer (1814–1856) nach Zürich. Vor allem Friedrich war ab 1841 Wortführer der Katholisch-Konservativen Partei und publizierte vor allem in deren Parteiorgan „Beobachter aus der östlichen Schweiz“. Gottfried Keller schmähte in der Jesuitenschelte die „hurensohn(rohmerliche) Politik“. Nach liberalen Presseangriffen gegen seine Umtriebe musste Friedrich 1843 die Schweiz wieder verlassen. 1848 machte er sich das Anliegen des vierten Standes zu eigen, indem er einen Ständestaat mit einer Machtbalance der Stände vorschlug. Später wandte er sich gegen Reaktion und Ultramontanismus.
Texto: “Theodor Rohmer”, da Wikipédia, a enciclopédia livre, sob a licença CC BY-SA 4.0. Datas e fatos: Wikidata.
Acervo
Livros de Theodor Rohmer
1 livro

