Autor
Emil Schaeffer
1874–1944
- Nacimiento
- 30 de septiembre de 1874, Bielsko-Biała
- Muerte
- 5 de julio de 1944, Košice
- Nacionalidad
- Cisleitania y Hungría
- Ocupación
- Historiador del arte, periodista de opinión y dramaturgo
- Obras destacadas
- Van Dyck catalog raisonné, 1909
Vida y obra
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Emil Schaeffer (geboren am 30. September 1874 in Bielitz, Österreich-Ungarn; gestorben Juli 1944) war ein österreichischer Kunsthistoriker, Publizist und Dramatiker.
Leben
Emil Schaeffer war ein Sohn des Tuchfabrikanten Victor Schaeffer (1844–1919) und seiner Ehefrau Margarethe. Er besuchte das K. K. Staats-Obergymnasium in Bielitz, das er mit dem Zeugnis der Reife 1893 verließ. Anschließend studierte er an den Universitäten Berlin, Wien und Breslau Kunstgeschichte sowie Geschichte und Klassische Archäologie. Er wurde 1898 an der Universität Breslau mit der Dissertation Das Weib in der venezianischen Malerei promoviert, die reichillustrierte Buchausgabe widmete er Richard Muther. Er heiratete 1908 die Sängerin Olga Mauksch (1887–1982), später verheiratet als Olga Eisner, sie hatten zwei Töchter, die Ehe wurde 1922 geschieden. Schaeffer war bis Ende der 1920er Jahre mit André Jolles befreundet, der sich dann in der Zeit des Nationalsozialismus als Antisemit erwies. Schaeffer war Bearbeiter und Herausgeber einer Vielzahl kunsthistorischer Bücher. Er war Initiator und Herausgeber der im Schweizer Orell Füssli Verlag von 1929 bis 1932 erschienenen Schaubücher, in welcher Reihe unter anderem Der männliche Körper, Tänzerinnen der Gegenwart, Goethe und Goethestätten und 1931 ein Fotoband über das Ghetto Wilna erschien. Schaeffer sorgte für die Auswahl der 273 Fotografien, als der Alfred Kröner Verlag Jacob Burckhardts Italienreiseführer Der Cicerone in einer Taschenausgabe neu herausgab.
Am 5. Juli 1944 sollte Schaeffer, damals wohnhaft in der Florianigasse in Wien, als Jude in das KZ Auschwitz deportiert werden. Er beging aber Suizid.
Texto: “Emil Schaeffer”, de Wikipedia, la enciclopedia libre, bajo la licencia CC BY-SA 4.0. Fechas y datos: Wikidata.

