Retrato de Friedrich Schulz
Foto: autor desconocido · Wikimedia Commons

Autor

Friedrich Schulz

1795–1864

Nacimiento
28 de febrero de 1795, Brunswick
Muerte
1 de junio de 1864, Brunswick
Nacionalidad
Alemania
Ocupación
Político y jurista

Vida y obra

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Friedrich Schulz (* 28. Februar 1795 in Braunschweig; † 1. Juni 1864 ebenda) war ein deutscher Jurist, Politiker und Staatsminister im Herzogtum Braunschweig

Leben

Sein Vater Hartwig Schulz war Hofprediger, Konsistorialrat und Prinzenerzieher am Braunschweigischen Hofe. Friedrich besuchte das Gymnasium Katharineum in Braunschweig und ging 1812 zum Studium der Rechtswissenschaften nach Göttingen, wo er sich noch in dessen Gründungsjahr 1813 dem Corps Brunsviga anschloss.

Karriere

Nach seinem Studium begann er seine juristische Laufbahn als Aktuar beim Amt Salder. Weitere Stationen waren Kammerassessor ab 1818 und Kammerrat ab 1827. Kurz nach der Flucht des unbeliebten Braunschweiger Herzogs Karl II. im Jahre 1830 wurde er Ministerialrat und drittes stimmführendes Mitglied des Braunschweigischen Staatsministeriums. Das Prädikat Exzellenz erhielt er 1837. Zum Staatsminister wurde er 1843 ernannt. Dabei war er zuständig für die Departments der Finanzen, der Handelsangelegenheiten, der geistlichen und Schulsachen.

Schulz unterstützte die Pläne zur Errichtung einer Eisenbahn im Herzogtum und sicherte die staatliche Unterstützung für das Projekt. Durch seine Tätigkeit wurde die erste staatliche Eisenbahnlinie in Deutschland zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel ermöglicht (Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn). In den 1830er Jahren war Schulz die treibende Kraft bei der Reformierung des Collegium Carolinum, der Vorgängerinstitution der Technischen Universität Braunschweig. Am 3. Mai 1848 trat er auf eigenen Antrag von seinem Amt als Staatsminister zurück, da es zu Konflikten mit der Ständeversammlung über den Staatsetat gekommen war.

Texto: “Friedrich Schulz (Politiker, 1795)”, de Wikipedia, la enciclopedia libre, bajo la licencia CC BY-SA 4.0. Fechas y datos: Wikidata.

Acervo

Libros de Friedrich Schulz

1 libro